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Standortqualiät Zug: von Silber zu Gold in drei Monaten

Die Credit Suisse attestiert Basel-Stadt den Spitzenplatz bezüglich Standortqualität. Der Kanton Zug erhält die Silbermedaille. Bereits per 1. Januar 2020 – also in weniger als drei Monaten – übernimmt Zug aber die Goldmedaille wieder.
Zug-Panorama. Der Kanton nimmt bald wieder den Spitzenplatz ein hinsichtlich Standortqualität. (Bild: Stefan Kaiser, 10. Mai 2019)

Zug-Panorama. Der Kanton nimmt bald wieder den Spitzenplatz ein hinsichtlich Standortqualität. (Bild: Stefan Kaiser, 10. Mai 2019)

(fae) Seit die Credit Suisse 1997 mit ihrer jährlichen Standortqualitätsanalyse begann, stand Zug unangefochten an der Spitze dieses Kantonsrankings. Im Rahmen der Umsetzung der vom Volk am 19. Mai 2019 angenommenen Steuerreform (STAF) senken die Kantone individuell bis 2025 ihre Unternehmensgewinnsteuern. Basel-Stadt hat dies bereits rückwirkend per Anfang 2019 umgesetzt, woraus die Spitzenplatzierung im CS-Rating resultiert. In Zug erfolgt die Steuersatzreduktion per Anfang 2020.

Zug mit solidem Spitzenplatz

Hat Zug an Standortattraktivität eingebüsst? Finanzdirektor Heinz Tännler bleibt locker: «Der Vorsprung von Basel-Stadt ist hauchdünn, und wenn Zug die Gewinnsteuern per 1. Januar 2020 reduziert, übernimmt unser Kanton in weniger als drei Monaten die Goldmedaille wieder. Man sollte deshalb diese Momentaufnahme nicht überbewerten.» Er findet es allerdings nicht optimal, dass die Studie den Eindruck erwecken könnte, Zug würde erst 2025 wieder an die Spitze gelangen. Denn die Grossbank hat für ihren Ausblick 2025 gewählt, weil dann alle Kantone ihren Umbau des Steuersystems abgeschlossen haben. Da Basel-Stadt und Zug aber bereits am 1. Januar 2020 soweit sind, ist die Frage der Spitzenposition bereits dann geklärt.

Mehrere Faktoren bestimmen Attraktivität

Dass die zeitlich unterschiedliche Umsetzung der Steuerreform in den Kantonen Verschiebungen in der Rangliste auslöst, könnte den Eindruck erwecken, dass nur die Steuern für die Bewertung berücksichtigt würden. Dieser Schein trügt, denn die Verfügbarkeit von Hochqualifi-zierten und Fachkräften spielt ebenso eine Rolle wie die Erreichbarkeit von Bevölkerung, Beschäftigten und Flughäfen. Grundsätzlich freut sich Regierungsrat Heinz Tännler über die Spitzenbewertung des Kantons Zug, macht aber weitere Faktoren für die Standortattraktivität gel-tend: «Zug trumpft auch mit einer kundenfreundlichen Verwaltung, einer hochstehenden Bildungsinfrastruktur, hoher Sicherheit und einer Umgebung mit beeindruckender Erholungs- und Lebensqualität auf.» Werte, die einer Unternehmung helfen, gute Mitarbeitende und ihre Familien am Standort zu halten.

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