Starker Franken macht Cham Paper zu schaffen

Der Spezialpapierproduzent Cham Paper hat 2010 einen Reinverlust von 1,8 Millionen Franken hinnehmen müssen. Der operative Gewinn (Ebit) sank im Vergleich zum Vorjahr wegen des starken Frankens um 61,8 Prozent auf 8,4 Millionen Franken.

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Ein Aussenlager der Papierfabrik Cham. (Bild: Archiv Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Ein Aussenlager der Papierfabrik Cham. (Bild: Archiv Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die starke Aufwertung des Frankens gegenüber dem Euro habe sich negativ auf die Profitabilität der Produktion in der Schweiz ausgewirkt, hiess es im Communiqué von Cham Paper vom Mittwoch. Da sich das Unternehmen mit einem Umsatzwachstum von 8,6 Prozent auf 339,5 Millionen Franken wieder auf Wachstumskurs befindet, gibt sich der Verwaltungsrat trotzdem optimistisch. Er hat laut Mitteilung entschieden, die Produktion in den italienischen Werken auszubauen. Zudem würden Produktionsallianzen im nördlichen Euroraum geprüft. Auch der Bau einer Fabrik in China sei denkbar.

sda