Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

STATISTIK: Immer mehr Verkehr auf den Zuger Autobahnen

Erstmals ist es möglich, präzise Aussagen zur Verkehrsentwicklung im Kanton Zug zu machen. Während auf den Autobahnen der Verkehr zunimmt, stagniert er in den Zentren.
Die Zahl der Autos und Lastwagen (hier bei der Verzweigung Rütihof in Rotkreuz) hat stark zugenommen. (Bild Stefan Kaiser)

Die Zahl der Autos und Lastwagen (hier bei der Verzweigung Rütihof in Rotkreuz) hat stark zugenommen. (Bild Stefan Kaiser)

Erstmals sind im Kanton Zug präzise Aussagen zur Verkehrsentwicklung möglich, denn seit über fünf Jahre werden Fahrzeuge auch an den Lichtsignalen rund um die Uhr erfasst. Die Autobahnen und die Einfallsachsen weisen weiterhin tendenziell steigende Verkehrszahlen auf, schreibt die Zuger Baudirektion am Dienstag in einer Mitteilung. Die grösste absolute Verkehrsmenge wurde im Jahr 2015 mit durchschnittlich 87'100 Fahrzeugen pro Tag auf der Autobahn zwischen der Verzweigung Blegi und dem Autobahnanschluss Lindencham gezählt.

An Spitzentage seien es über 100'000 Fahrzeuge, so die Baudirektion. Wenn mehr Personen pendeln, nehme auch der Verkehr zu, heisst es weiter. In den letzten 20 Jahren hätten sich die Zahlen verdreifacht. Während rund die Hälfte der Pendler das Auto als Verkehrsmittel für die Fahrt zur Arbeit wählt, sind es bei den Zugpendlern rund zwei Drittel.

Chamerstrasse in Zug oft befahren

Auf dem Hauptstrassennetz liegt die grösste erhobene Verkehrsmenge mit knapp 24'000 Fahrzeugen pro Tag weiterhin auf der Chamerstrasse in Zug. Im Raum Zug/Baar und auf den Achsen von und zu den Autobahnanschlüssen in diesem Gebiet sind dabei die Einflüsse der 2009 eröffneten Nordzufahrt deutlich zu erkennen. Relativ stabile Zahlen auf hohem Niveau weist auch die Nordstrasse selber auf; die durchschnittliche tägliche Verkehrsmenge hat sich bei etwas mehr als 17'000 Fahrzeugen eingependelt.

Rückläufige Zahlen in der Stadt Zug

Vergleicht man die an den Lichtsignalanlagen erhobenen Verkehrsmengen in der Stadt Zug zwischen 2010 und 2015, fällt auf, dass auf praktisch sämtlichen Querschnitten ein leichter Rückgang zu verzeichnen ist. Einzig auf der Ost-West-Verbindung beim Knoten Baarer-/Feld-/ Göblistrasse sind Zunahmen festzustellen, die in Zusammenhang mit der Nordstrasse zu sehen sind.

Weniger Verkehr in Baar

Die Verkehrszahlen in Baar lassen auf grossräumige Verkehrsumlagerungen, hervorgerufen durch die Eröffnung der Autobahn A4 im Knonaueramt und der Nordzufahrt zwischen Zug und Baar, schliessen. So sind zum Beispiel die Verkehrsmengen auch nach 2009 (Eröffnung Autobahn im Knonaueramt und der Nordzufahrt) von und in Richtung Sihlbrugg noch weiter zurückgegangen und der Knoten Neufeld wurde durch die Nordzufahrt auch nach 2010 noch weiter entlastet. Auch die Marktgasse und die Dorfstrasse in Baar weisen in geringerem Ausmass tendenzielle Abnahmen auf.

Hinweis: Alle Zahlen sind auf www.zg.ch/raumplanung abrufbar.

pd/rem

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.