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STATISTIK: Leerwohnungsbestand in Kanton Zug so hoch wie nie seit 1998

Es gibt mehr freie Wohnungen im Kanton Zug. Jedoch ist es ein Anstieg auf tiefem Niveau.
Kaum mehr anzutreffen: mehrere Leerwohnungen in einem Gebäude (Symbolbild) (Bild: Keystone)

Kaum mehr anzutreffen: mehrere Leerwohnungen in einem Gebäude (Symbolbild) (Bild: Keystone)

Jedes halbe Jahr wird vom Amt für Wohnungswesen im Kanton Zug der Bestand der Leerwohnungen gezählt. Als Leerwohnung wird jede Wohnung oder jedes Einfamilienhaus, möbliert oder unmöbliert, verstanden, welche(s) noch nicht besetzt, aber zum Stichtag der Zählung bewohnbar und zur dauernden Miete oder zum Verkauf aus­geschrieben ist. Die Zahlen vom Juni dieses Jahres wurden gestern bekanntgegeben. Insgesamt gab es zum Stichtag 250 Leerwohnungen im Kanton Zug, davon 49 zum Verkauf. Das sind 54 Leerwohnungen mehr als zum gleichen Zeitpunkt im vergangenen Jahr und 45 mehr als im Dezember des letzten Jahres.

Somit betrug der Leerwohnungsbestand in Prozent im Juni 2017 0,43, während er im Juni 2016 noch 0,34 betragen hatte. Im Mehrjahresvergleich zeigt sich, dass dies der höchste Leerwohnungsbestand in Prozent seit 1998 ist. Damals betrug er 0,57 Prozent. In allen Jahren danach jedoch war er meist deutlich tiefer, manchmal sogar nur halb so gross. Von einem Trend zu mehr freiem Wohnraum liesse sich trotzdem noch nicht sprechen, sagt Kurt Landis, Leiter des Amtes für Wohnungswesen. Aber: «Zurzeit sind mehr als 1400 Wohnungen im Bau. Eine hohe Bautätigkeit weist der Ennetsee mit rund 420 Wohnungen auf. In den Gemeinden Risch, Baar und Zug werden am meisten Neuwohnungen auf den Markt gelangen.» Die aktuellen Zahlen könnten laut Landis vielleicht auf den Beginn einer Erholung hinweisen, es sei aber trotzdem eine Steigerung auf tiefem Niveau. «Die Nachfrage nach Wohnraum ist nach wie vor sehr gross, von einem richtigen Markt mit Auswahl kann man erst mit einem Leerwohnungsbestand in Prozent ab 1,5 oder noch höher sprechen.» (cg)

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