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STEINHAUSEN: Andreas Hürlimann: «Ich bin schon etwas überrascht»

Wegen zwei Einsprachen kommt es zu Verzögerungen bei der Sanierung und Erweiterung der Fussballanlage. Der Gemeinderat versucht, das Beste aus der Situation herauszuholen.
Rahel Hug
Die Fussballplatzanlage im Eschfeld soll saniert und erweitert werden.Bild: Stefan Kaiser (Steinhausen, 7. September 2016)

Die Fussballplatzanlage im Eschfeld soll saniert und erweitert werden.Bild: Stefan Kaiser (Steinhausen, 7. September 2016)

Interview: Rahel Hug

rahel.hug@zugerzeitung.ch

Der Fussballplatz in Steinhausen kann nicht wie geplant im Sommer saniert und erweitert werden. Dies, weil während der öffentlichen Auflagefrist, die im letzten November endete, zwei Einsprachen eingingen. Im September 2016 hatte die Bevölkerung an der Urne grünes Licht für den Bau­kredit gegeben. Nun kommt es zu Verzögerungen. Der Präsident des betroffenen Sportclubs Steinhausen, Bruno Kamm, wollte auf Anfrage keine Stellung dazu nehmen, welche Auswirkungen die Änderungen im Terminprogramm auf den Fussballbetrieb haben. Wie es nun weitergeht, erklärt der Steinhauser Bauchef Andreas Hürlimann (Alternative-die Grünen) im Interview.

Andreas Hürlimann, das Thema Sportplätze bewegt die Gemeinde Steinhausen seit langem. 2012 scheiterte eine Vorlage an der Urne wegen der nötigen Umzonung. Das neue Projekt kommt ohne Umzonung aus. Trotzdem gibt es nun Widerstand. Ärgert Sie das?

Es ist das gute Recht der Einsprechenden, sich im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten zu wehren. Etwas überrascht bin ich allerdings schon, zumal das Projekt viele Verbesserungen mit sich bringt, auch für die Nachbarschaft. Ein Beispiel ist die Beleuchtung der Fussballplätze, die auf LED umgestellt werden und damit dezenter ausfallen soll.

Worum geht es in den beiden Einsprachen genau?

Dazu kann ich mich nicht äussern. Es handelt sich um ein laufendes Verfahren.

Wie geht es jetzt weiter?

Ziel ist es, bis zu den Sommerferien die Einsprachen zum Teilprojekt Fussball zu bereinigen. Wie die Einsprecher danach weiter vorgehen werden, ist schwierig zu sagen. Davon hängt der weitere Fahrplan ab.

Anstelle des Teilprojekts Fussball werden nun die Beachvolleyballfelder vorgezogen. Im Juni soll der Bau der neuen Felder starten. Weshalb hat sich der Gemeinderat zu diesem Schritt entschieden?

Für die Teilvorhaben Tennis und Beachvolleyball liegen bereits bewilligte Projekte vor. Weil der Posten für das Beachvolley-Projekt auch im Budget bereits vorgesehen ist, lag für uns diese Lösung nahe.

Haben Sie Rückmeldungen erhalten vom Sportclub Steinhausen? Was bedeuten die Verzögerungen für den Verein?

Als erster Schritt ist geplant, das Clubhaus zurückzubauen und an der Eschfeldstrasse ein neues zu erstellen. Damit soll Platz für die Erweiterung geschaffen werden. Das alles ist nun blockiert. Wir führen Gespräche mit den Einsprechern und den beteiligten Steinhauser Sportvereinen. Ausserdem sind diese in einer von der Gemeinde eingesetzten Arbeitsgruppe involviert. Der Informationsfluss läuft, und wir versuchen nun, das Beste aus der Situation herauszuholen.

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