STEINHAUSEN: Ausbau Grindel-Bibersee: Etappenziel in Sicht

Der Ausbau der Kantonsstrasse zwischen Steinhausen und Cham nimmt eine weitere Hürde. Die Einsprachen sind vom Tisch und die Entscheide der Fachstellen liegen nun öffentlich auf.

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Der Knotenpunkt Grindel (Archivbild/Neue ZZ)

Der Knotenpunkt Grindel (Archivbild/Neue ZZ)

Der geplante Ausbau der kantonalen Verbindungsstrasse vom Knoten Grindel (Steinhausen) bis Bibersee (Cham) sei der Realisierung ein gutes Stück näher gerückt, schreibt die Baudirektion Zug in einer Mitteilung.

Öffentliche Auflage
Bei den acht Einsprachen gegen das Bauprojekt sei eine gütliche Einigung erreicht worden und den Baubeteiligten wurden vom Regierungsrat verschiedene Entscheide von Fachstellen eröffnet. Es handelt sich dabei vor allem um die Festsetzung der Baulinien und um die Baubewilligung. Die Entscheide werden am Freitag im Amtsblatt publiziert und während 30 Tagen öffentlich aufgelegt. Ebenfalls zur Auflage gelangen der Umweltverträglichkeitsbericht und dessen Beurteilung.

Verbindung könnte Ende 2013 stehen
Sofern keine Rechtsmittel ergriffen werden, kann die Baudirektion mit dem Detailprojekt beginnen. Dessen Ausarbeitung wird ungefähr ein Jahr in Anspruch nehmen, so dass die Bauarbeiten Ende 2011 beginnen sollten. Läuft alles nach Plan, könnte die ausgebaute Verbindung Grindel - Bibersee Ende 2013 eröffnet werden.

Entlastung für Siedlungsgebiete
Heute führen zwei Parallelstrassen in geringem Abstand vom Steinhauser Gebiet Hinterberg Richtung Knonau, die sogenannte «Schwertransportpiste» und die Knonauerstrasse. Um die Siedlungsgebiete entlang der Knonauerstrasse zu entlasten, soll die «Schwertransportpiste» ausgebaut und der Verkehr auf ihr gebündelt werden. Die Knonauerstrasse würde abklassiert und zur Nutzung als Rad-/Fussweg freigegeben.

pd/bep