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STEINHAUSEN: Bieneninspektor und Bioanalytiker unter einem Dach

Im Frühjahr hat das kantonale Amt für Verbraucherschutz den Neubau an der Zugerstrasse 50a bezogen. Das ermöglicht Synergien zwischen dem Veterinäramt und der Lebensmittelkontrolle. Nun kann die Bevölkerung die Räume besichtigen.
Freuen sich über den Neubau: Amtsleiter Rainer Nussbaumer, Kantonsbaumeister Urs Kamber und Regierungsrat Martin Pfister (von links) bei der gestrigen Übergabe. (Bild: Christian H. Hildebrand (Steinhausen, 30. Juni 2017))

Freuen sich über den Neubau: Amtsleiter Rainer Nussbaumer, Kantonsbaumeister Urs Kamber und Regierungsrat Martin Pfister (von links) bei der gestrigen Übergabe. (Bild: Christian H. Hildebrand (Steinhausen, 30. Juni 2017))

Wer wissen will, was ein Lebensmittelkontrolleur, der Bienen­inspektor oder die Kantons­chemikerin genau machen, wie das Trinkwasser aus den Zuger Quellen oder die Nudeln aus den Restaurants der Region untersucht werden, der ist heute an der Zugerstrasse 50a an der richtigen Adresse. Das Amt für Verbraucherschutz öffnet im Rahmen eines Tags der offenen Tür seine Labore und Räumlichkeiten für die Bevölkerung (siehe Hinweis).

Interessierte können dabei nicht nur den Experten über die Schultern schauen, sie bekommen auch neue, hochmoderne Räume zu sehen. Das Amt für Verbraucherschutz hat Anfang April nämlich einen Neubau bezogen. Damit sind dessen Abteilungen, der Veterinärdienst und die Lebensmittelkontrolle, nun auch räumlich unter einem Dach vereint. Das Veterinärwesen war zuvor in der Stadt Zug beheimatet, die Lebensmittelkontrolle im älteren Gebäude gleich vor dem Neubau.

Zentrales Atrium als Herzstück

Etwas mehr als zwei Jahre haben die Bauarbeiten auf dem Areal in Steinhausen nun gedauert. Entstanden ist ein dreigeschossiger Bau mit einem zentralen Atrium als Herzstück. Im Erdgeschoss befinden sich die Büros und im ersten Stock die Labore. Das zweite Obergeschoss ist erst im Rohbau fertig erstellt. Die Räumlichkeiten werden später als Rochadeflächen dem Kanton dienen. Für Rainer Nussbaumer, Amtsleiter und Kantonstierarzt, bringt der Neubau viele Vorteile mit sich: «Die Wege sind kürzer, wir können zum Beispiel Dokumente direkt austauschen und hier auf eine topmoderne Infrastruktur zurückgreifen.» Nussbaumer erklärt die zahlreichen Berührungspunkte zwischen dem Veterinärwesen und der Lebensmittelkontrolle: «Wir überprüfen die Primärprodukte wie Fleisch, Milch oder Eier, wenn sie quasi noch im Stall sind. Sobald sie dann in Umlauf gelangen, ist die Lebensmittelkontrolle am Zug.»

Auch der Zuger Gesundheits­direktor Martin Pfister freut sich über den Neubau. Er habe damals als Kantonsrat die Debatte über das Projekt miterlebt, und es habe durchaus auch Widerstand gegeben, erklärte er gestern an der offiziellen Übergabe. «Dass die Vision von damals nun Realität geworden ist, darf man als Meilenstein bezeichnen.» Das neue Gebäude sei «ein klares Bekenntnis für den Standort Zug und für die sehr hohe Qualität auf diesem Gebiet», so der CVP-Regierungsrat.

Kosten von 22,3 Millionen Franken

Der Kanton Zug führt seit 2009 ein Amt für Verbraucherschutz. Entstanden ist die Verwaltungseinheit aus der Zusammenlegung des Amtes für Lebensmittelkontrolle und des Veterinäramtes. Der Kantonsrat beschloss im Mai 2010 einen entsprechenden Neubau in Steinhausen und bewilligte dafür einen Objektkredit von 22,3 Millionen Franken. Konzipiert wurde das neue Amtsgebäude von den Markus Schietsch Architekten GmbH aus Zürich.

Das alte Gebäude der Lebensmittelkontrolle bleibt bestehen. Es wird total saniert und später an die kantonale Steuerverwaltung übergeben. Sie kann die Flächen als Lager- und Archivräume nutzen.

Rahel Hug

rahel.hug@zugerzeitung.ch

Hinweis: Tag der offenen Tür im Amt für Verbraucherschutz an der Zugerstrasse 50a in Steinhausen: Samstag, 1. Juli 2017, 9 bis 16 Uhr.

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