Steinhausen
Die Gemeinde verspricht eine Kultursaison voll Musik und Humor

Steinhausen wartet mit wahren Perlen der Schweizer Kleinkunst auf – und mit reichlich Wohlklang.

Andreas Faessler
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Am 2. Dezember in Steinhausen: Das Duo Riklin & Schaub.piel

Am 2. Dezember in Steinhausen: Das Duo Riklin & Schaub.piel

Bild: PD

Am Freitag, 26. August, startet die Gemeinde Steinhausen in ihre neue Kultursaison und gibt mit dem ersten Anlass bereits den Takt vor – im eigentlichen Sinne: Das renommierte Collegium Musicum Zug ist im Gemeindesaal Dreiklang zu Gast. Unter der Leitung von Albor Rosenfeld interpretiert das aus Berufsmusikerinnen und -musikern bestehende Ensemble Werke von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn und Peter Tschaikowsky. Freitag, 26. August, 20 Uhr.

Am September-Anlass gehört die Bühne im Gemeindesaal dem bekannten Zuger Kabarettisten Michael Elsener. Er tritt zum letzten Mal mit seinem jüngsten abendfüllenden Programm «Fake me happy» auf. Mit Stand-ups, Parodien und Gesungenem hält er der Gesellschaft einmal mehr einen Spiegel vor und stellt die Frage nach dem täglichen Selbstbetrug. Freitag, 16. September, 20 Uhr.

Erheiternde a cappella in vertrauter Mundart gibt’s im Oktober mit der Gruppe A-Live, die mit ihrer 20-jährigen Bühnenerfahrung Garantin für echte Stimmakrobatik ist. Ihr brandneues Programm «Heiweh to Hellvetia» geht bereits als Musical durch und verspricht eine Fülle an Komik. Fazit wird nämlich sein: Ein Einbürgerungsverfahren in der Schweiz kann einen steinigen Weg bedeuten. Auch diese Veranstaltung wird im Gemeindesaal durchgeführt. Freitag, 7. Oktober, 20 Uhr.

Ist der November bei uns meistens trüb und kalt, so erwacht auf der Südhalbkugel der Frühling. Der Gitarrist Christian Zatta und die Pianistin Laura Valkovsky bringen im Zentrum Chilematt als Piazolla-Duo argentinisches Temperament mit Klassik und Jazz zusammen. Astor Piazollas feurige Tango-Rhythmen in Kombination mit klassischen Tonfärbungen werden das Herz erwärmen. Freitag, 4. November, 20 Uhr.

Mit viel Witz dem Advent entgegen

Bis zum nächsten Anlass sind es diesmal nur zwei Wochen: In ­Zusammenarbeit mit der Bibliothek Steinhausen wird im ­Gemeindesaal die szenisch-­musikalische Lesung «Frisch’s Tell – wie es wirklich war» präsentiert. Es ist eine Satire, die auf Max Frischs Prosawerk «Wilhelm Tell für die Schule» basiert. Das Stück ist eine Co-Produktion von Walter Sigi Arnold mit dem Theater im Burgbachkeller in Zug und in Kooperation mit dem Kleintheater Luzern. Donnerstag, 17. November, 20 Uhr.

Mit viel Humor geht’s in Steinhausen in den Advent: An der sechsten und letzten Veranstaltung dieser Halbjahressaison präsentiert das Duo Riklin & Schaub im Gemeindesaal seinen Liederabend im Konjunktiv «Was wäre, wenn». Zwei versierte musikalische Geschichtenerzähler gehen allerlei Absurditäten des Alltags und noch viel mehr auf den Grund. Freitag, 2. Dezember, 20 Uhr.

Tickets: www.kultursteinhausen.ch oder in der Bibliothek Steinhausen