STEINHAUSEN: E-Bikes, so weit das Auge reicht

Elektrische Mobilität ist «in». Das hat das Unternehmen M-Way erkannt – und verkauft neu auch im Kanton Zug.

Rahel Hug
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Vom Citybike bis hin zum Mountainbike: Im M-Way-Shop gibts eine grosse Auswahl an Elektrofahrrädern. Im Bild Filialleiter Hans-Peter Boog (links) und Sergei Wolf. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Vom Citybike bis hin zum Mountainbike: Im M-Way-Shop gibts eine grosse Auswahl an Elektrofahrrädern. Im Bild Filialleiter Hans-Peter Boog (links) und Sergei Wolf. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

E-Bikes liegen im Trend. Das hat die  2010 gegründete Migros-Tochterfirma M-Way erkannt – und seitdem 16 Fachgeschäfte für Elektrozweiräder in der ganzen Schweiz eröffnet. Jetzt hat auch der Kanton Zug einen M-Way-Shop: Am Donnerstag, 30. Oktober, eröffnet der E-Bike-Spezialist im Einkaufszentrum Zugerland in Steinhausen seine 17. Filiale. In der Zentralschweiz ist M-Way bereits mit einem Shop in Emmenbrücke vertreten. Auf einer fast 160 Quadratmeter grossen Ladenfläche bei der Einfahrt zum «Zugerland» wartet eine grosse Auswahl an Elektrofahrrädern und Elektrorollern auf künftige Besitzer. Auch Lichter, Pumpen, Helme, Klingeln, Schlösser oder Körbe – alles, was das Velofahrerherz begehrt – gehören zum Angebot im neuen Shop. Wer bereits im Besitz eines E-Bikes ist, kann vom Veloservice in der hauseigenen Werkstatt profitieren. Neu errichtet wurden auch zwei Ladestationen für Elektroautos im Parkhaus sowie zwei Stationen für Fahrräder. 

E-Bike kostet mindestens 2000 Franken

«Dieser Standort ist optimal an den öffentlichen Verkehr angebunden», freute sich Philipp Gerber, Leiter Centermanagement bei der Genossenschaft Migros Luzern, an der Voreröffnung am Mittwochabend. Gerber betonte, dass im «Zugerland» auch mit der grossen Recyclingstelle und dem Mobility-Standort grosser Wert auf Nachhaltigkeit gelegt werde. Daran angeknüpft wird zusätzlich mit einer neu erstellten Solaranlage auf dem Dach des Einkaufszentrums. Sie wird Mitte November in Betrieb genommen.

Wer hier ein E-Bike erstehen will, muss mindestens 2000 Franken berappen, wie Filialleiter Hans-Peter Boog ausführt. Die Preise für die teuersten Modelle bewegen sich im fünfstelligen Bereich. Eine der beliebtesten E-Bike-Marken ist laut Boog der bekannte «Flyer». Aber auch die Hersteller Stromer und Stöckli seien hoch im Kurs. «Vom urbanen City-Bike bis hin zum Mountainbike gibt es bei uns alles», sagt der Filialleiter und verspricht: «Alle unsere Modelle stehen zur Testfahrt bereit.» Und wer ein E-Bike erst einmal ausprobiert habe, gebe es wohl nicht so schnell wieder her.