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STEINHAUSEN: Ein Meilenstein für die Dorfgemeinschaft

Mit einer schlichten, aber eindrücklichen Feier wurde das neue Zentrum mit Gemeindesaal und Bibliothek in Betrieb genommen. Für die Besucher gab es ein besonderes Geschenk.
Die Eröffnung des Gemeindezentrums wird noch die ganze Woche gefeiert. (Bild: Stefan Kaiser (Steinhausen, 30. September 2017))

Die Eröffnung des Gemeindezentrums wird noch die ganze Woche gefeiert. (Bild: Stefan Kaiser (Steinhausen, 30. September 2017))

«Es ist ein Begegnungsort für Jung und Alt.» Mit diesen Worten begrüsste Gemeindepräsidentin Barbara Hofstetter die Gäste beim festlichen Eröffnungsakt des Gemeindezentrums Dreiklang am vergangenen Samstag. Nach gut zehnjähriger Planungs- und Bauzeit ist das ehemalige Brachland in der Steinhauser Dorfmitte mit der Einweihung des Zentrums am Wochenende zu neuem Leben erwacht. Hof­stetter dankte in ihrer Rede allen, die in irgendeiner Form bei der Planung und bei der Realisierung mitgewirkt hatten. Ein gnädiger Wettergott sorgte derweil dafür, dass sowohl die offizielle Eröffnung mit Einsegnung wie auch das anschliessende gemütliche Beisammensein im Freien stattfinden konnten.

Erfreut über das Werk äusserte sich auch Architekt Pascal Müller als Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Müller Sigrist und GMS Partner AG. Mit «Steinhausen schreibt Geschichte» unterstrich die Gemeindepräsidentin die Bedeutung des Zentrums für das Zusammenleben. Und damit die Geschichte weitergeht, haben die Besucher ein Buch mit leeren Seiten bekommen mit dem Titel «Raum frei für meine persönlichen Geschichten».

Räume für verschiedene Veranstaltungen

Das Zentrum umfasst einen ­unterteilbaren Saal, der bis zu 500 Personen Platz bietet, und eine grosszügige Bühne mit zeitgemässer Infrastruktur. Dazu gehören technische Räume, Garderoben für Künstler und eine ­moderne Küche, damit bei den verschiedenen Anlässen auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt. Im ersten Obergeschoss gibt es Sitzungszimmer, die Vereinen, Parteien und Organisationen zur Verfügung stehen. Und über allem thront die neue Bi­bliothek – ein Bijou, das einen Besuch wert ist. Es sind hier nicht nur die heute gängigen Medien verfügbar, es hat auch Arbeitsplätze für Studenten, eine Kaffee-Ecke sowie eine grosse Dachterrasse. Ende November wird mit der Eröffnung der neuen Coop-Filiale und dem Bezug der 38 Alterswohnungen das Zen­trum komplettiert.

An einer solchen Eröffnung werde dem Bauherrn üblicherweise ein Schlüssel übergeben, sagte der Architekt. Angesichts digital gesteuerter Schliessmechanismen überreichte er stattdessen eine Toolbox mit nützlichen Utensilien im Falle einer Panne. Sie dürfte dereinst vor allem für Toni Felder hilfreich sein. Er ist als Hauswart für den Betrieb und den Unterhalt zuständig und damit eine wichtige Person. «Es ist eine Chance für mich und gleichzeitig eine Herausforderung», sagte er zum Wechsel vom langjährigen Schulhauswart zum Facility-Manager, wie es ­heute heisst. Als kontaktfreudiger Mensch, wie er sich selber bezeichnet, verfügt er über eine wichtige Eigenschaft. Denn Kontakte aller Art sollen im neuen Zentrum möglich sein. Unter dem Motto «Mitenand im Zen­trum» bieten Steinhauser Ver­eine und die verschiedenen Abteilungen der Gemeinde die­ ganze Woche ein buntes Festprogramm für Gross und Klein.

Hansruedi Hürlimann

redaktion@zugerzeitung.ch

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