STEINHAUSEN: Erweiterung und Sanierung der Sportanlagen

Der Gemeinderat will die Planung für eine Erweiterung und Sanierung der Sportanlagen in Angriff nehmen. Im Juni 2015 soll an der Gemeindeversammlung ein Projektierungskredit beantragt werden.

Drucken
Teilen
Die Projektidee des Sportclub Steinhausen sieht vor, zwei neue Fussballplätze zu erstellen. (Bild: Werner Schelbert  / Neue ZZ)

Die Projektidee des Sportclub Steinhausen sieht vor, zwei neue Fussballplätze zu erstellen. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

An der Urnenabstimmung vom 25. November 2012 wurde die Teiländerung des Zonenplanes durch die Steinhauser Stimmberechtigten abgelehnt. Dies hatte unter anderem zur Folge, dass das im privaten Eigentum befindliche Grundstück nicht in die Zone für öffentliches Interesse umgezont wurde und somit das geplante neue Fussballspielfeld nicht realisiert werden konnte.

Zwei neue Fussballplätze

Der Sportclub Steinhausen setzte daraufhin eine Arbeitsgruppe ein, die eine alternative Projektidee ausarbeitete. Die Idee sieht vor, zwei Fussballplätze zu erstellen. Diese könnten neu zum grössten Teil auf gemeindeeigenem Land und ohne Umzonung im Eschfeld realisiert werden. Die beiden Plätze würden am selben Ort wie die heutigen zu liegen kommen. Diese Lösung wird möglich, weil der Sportclub das bestehende Clubhaus zurückbauen und ein neues an der Eschfeldstrasse erstellen möchte. Das heute bestehende Clubhaus ist baulich und energietechnisch in die Jahre gekommen, weshalb eine Sanierung ohnehin notwendig ist.

Zusätzliche Tennisplätze und neue Beachvolleyballfelder

Der Gemeinderat hat beschlossen, die Bedürfnisse des Sportclubs in eine Gesamtplanung für Sportanlagen in der Gemeinde Steinhausen zu integrieren. Somit sind nebst zwei Fussballspielfeldern auch zwei zusätzliche Tennisplätze, sowie zwei neue Beachvolleyballfelder geplant.

Weiteres Vorgehen

Der Gemeinderat setzt bei der Bearbeitung dieses Projekts auf die Mitwirkung der betroffenen Vereine. An der Gemeindeversammlung vom 11. Juni 2015 soll ein Kredit beantragt werden. Ein Planungsbüro wurde bereits beauftragt, eine Machbarkeitsstudie auszuarbeiten. Diese Studie bildet die Grundlage für den Kredit. Wird dieser an der Gemeindeversammlung gutgeheissen, wird im Anschluss mit dem Projekt gestartet, so dass im Herbst 2016 der Bevölkerung ein Baukredit vorgelegt werden kann. Bis auf den neuen Anlagen aktiv Sport betrieben werden kann, wird es jedoch noch weitere zwei bis drei Jahre dauern.

pd/pz