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STEINHAUSEN: Fünf Künstler machen sich jetzt ans Werk

Der Wettbewerb für das Projekt Kunst-am-Bau für die Zentrumsüberbauung Dreiklang geht in die zweite Phase. Fünf Bewerber wurden ausgewählt, die nun ihre Konzepte ausarbeiten können. Unter ihnen ist auch eine Steinhauserin.
Gabriela Jordan
Die Zentrumsüberbauung Dreiklang soll im Spätsommer 2017 fertig sein. Bild: Werner Schelbert (Steinhausen, 28. Oktober 2016)

Die Zentrumsüberbauung Dreiklang soll im Spätsommer 2017 fertig sein. Bild: Werner Schelbert (Steinhausen, 28. Oktober 2016)

Die Couverts von der Gemeinde müssten inzwischen in die Briefkästen der glücklichen Auser­wählten geflattert sein. Vor wenigen Tagen hat eine Jury darüber entschieden, welche fünf der 29 Bewerber für das Projekt Kunst-am-Bau in die zweite Runde kommen. Es geht um die künstlerische Gestaltung der entstehenden Zentrumsüberbauung Dreiklang im Dorfzentrum. Die fünf Künstler – oder Künstlergemeinschaften – müssen nun ihr Können unter Beweis stellen und ihre Konzepte bis zum 15. Februar bei der Gemeinde einreichen.

«Ich musste zum Glück keinen Stichentscheid machen», sagt die Steinhauser Gemeindepräsidentin Barbara Hofstetter (CVP), die den Vorsitz der achtköpfigen Jury innehat. Diese setzt sich im Weiteren aus den Gemeinderäten Esther Breuer (FDP) und Hans Staub (CVP) sowie fünf Fachjuroren und -jurorinnen zusammen. Hofstetter: «Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, denn es hatten sich innovative Leute mit vielfältigen Ideen beworben.»

Steinhauser Künstlerin ist unter den Favoriten

Vielfältig ist auch deren Herkunft: Für das Steinhauser Projekt haben sich professionelle Künstler aus der ganzen Schweiz und sogar aus Deutschland (Berlin und Köln) beworben. Die fünf Favoriten, die nun in die zweite Wettbewerbsrunde kommen, stammen aus den Regionen Bern und Basel, aus der Westschweiz und aus Deutschland – sowie aus Steinhausen. Um wen es sich bei der lokalen Künstlerin genau handelt, will Hofstetter allerdings nicht verraten. «Die Aufmerksamkeit könnte sie unnötig benachteiligen», sagt sie.

Anders, als es etwa bei Architekturwettbewerben üblich ist, mussten die Bewerber noch keine Projektskizzen für die Zentrumsüberbauung präsentieren. Die Jury beurteilte die Künstler in der ersten Phase des Wettbewerbs nach ihren Bewerbungsdossiers, die Dokumentationen ihres bisherigen künstlerischen Schaffens enthalten mussten. «Von Bildern über Skulpturen bis zu abstrakten Werken war alles enthalten», sagt Hofstetter.

Konkrete Vorschläge für die Überbauung Dreiklang sind nun in der zweiten Phase gefragt. Die Künstler sind dabei völlig frei und können gemäss Hofstetter das ganze Areal für ihre Ideen nutzen. So zum Beispiel den grossen Platz vor der Überbauung, die Scheibenfronten oder die Terrasse bei der Bibliothek. In welcher Form die Gemeinde die Konzepte am 15. Februar schliesslich erhält, hängt von der Art der Kunst ab. «Ob wir ein Modell einer Skulptur oder eine Skizze für ein Wandbild erhalten – wir lassen uns überraschen», sagt die Gemeindepräsidentin. Falls die Jury gleich mehrere Ideen überzeugen, ist es laut Hofstetter auch möglich, dass man einzelne Vorschläge miteinander kombiniert.

Kosten für die Kunst werden nicht verraten

Das Kunst-am-Bau-Projekt soll im Sommer 2017 realisiert werden. In welchem Kostenrahmen es sich bewegt und wie viel die fünf Künstler für ihre Vorarbeit bezahlt erhalten, will Hofstetter nicht mitteilen. Die ganze Überbauung ist auf 58 Millionen Franken budgetiert und soll voraussichtlich im Spätsommer fertig werden. Der Rohbau soll bereits Ende Jahr vollendet sein.

In der Überbauung wird es 38 Alterswohnungen, einen Mehrzweckraum, einen Coop und eine Bibliothek geben. Besonders die Alterswohnungen stossen auf Anklang, da ein vergleichbares Angebot in Steinhausen bisher fehlt.

Gabriela Jordan

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