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Der VBC Steinhausen hat den Verbleib in der NLB geschafft

Dank eines 3:1-Erfolgs in Visp steht bereits fest, dass der VBCS auch in der kommenden Saison in der Nationalliga B spielen wird. Das Team zeigte eindrückliche Comeback-Qualitäten.
Claudia Lengacher
Den letzten zwei Matches können die Steinhauserinnen gelassen entgegensehen. (Bild: Stefan Kaiser, Steinhausen, 2. Februar 2019)

Den letzten zwei Matches können die Steinhauserinnen gelassen entgegensehen. (Bild: Stefan Kaiser, Steinhausen, 2. Februar 2019)

Einmal mehr startete der VBC Steinhausen stark in das Spiel. Die Gäste bauten in Visp viel Druck am Service auf und legten somit ein stabiles Fundament. Auch in der Annahme und Verteidigung zeigten sie sich souverän. Anders als in der ersten Begegnung hatten die Walliserinnen im ersten Satz keine Chance gegen die Steinhauserinnen – 17:25.

Bereits zu Beginn des zweiten Durchgangs zeigten die Steinhauserinnen jedoch ihr anderes Gesicht. Aus unbekannten Gründen konnten sie den Druck am Service nicht mehr aufrechterhalten, stattdessen machten sie bis zu fünf Servicefehler nacheinander. Nach und nach konnten die Visperinnen deshalb vorlegen.

Weckrufe waren nötig

Doch dann kam die Wende: Bei 20:16 machte es bei den Steinhauserinnen klick. Sie drehten auf und sicherten sich auch den zweiten Durchgang, diesmal mit 25:22. Der dritte Satz begann genauso wie der zweite. Es herrschte eine Passivität auf Seiten Steinhausens, wie sie schon so oft zu sehen gewesen war. Wo zuvor die Angreiferinnen mit wenig Gegenwehr punkten konnten, mussten sie nun vermehrt gegen einen sauberen Doppelblock antreten und wussten sich nicht recht zu helfen. Zudem war auch in diesem Durchgang die Eigenfehlerquote viel zu hoch.

Auch diesmal hörten die Zugerinnen den Weckruf, allerdings erst beim Stand von 15:22 aus ihrer Sicht. Punkt für Punkt erkämpften sie. Waren zuvor kaum zwei Angriffe nacheinander ohne Eigenfehler möglich gewesen, punkteten sie nun siebenmal in Folge und glichen den Spielstand aus. Danach gab es auf beiden Seiten des Netzes einen Kampf um jeden Ball. Lange, nervenaufreibende Ballwechsel mit unterschiedlichen Siegern waren die Folge. Letztlich gelang es den Walliserinnen besser, die Konzentration hochzuhalten. Sie holten sich mit einem 28:26 den ersten Satzsieg.

Würden die Steinhauserinnen die grosse Möglichkeit auf den vorzeitigen Verbleib in der NLB ungenutzt lassen? Nein. Mit Beginn des vierten Satzes waren die Steinhauserinnen wieder zurück. Nicole Eiholzer lancierte eine Serviceserie von sechs Punkten. Dies verlieh ihrem Team die nötige Sicherheit und setzte den Gegner enorm unter Druck. Danach war das Spiel bald entschieden. Mit 25:16 sicherte sich der VBC Steinhausen nicht nur den vierten Sieg in Folge, sondern auch die Zukunft in der zweithöchsten Liga.

Das bedeutet, dass das Team im letzten Heimspiel vom kommenden Samstag gegen Gerlafingen (ab 16 Uhr) ohne Druck aufspielen kann. Gleich im Anschluss an die Begegnung wird der Saisonabschluss-Apéro stattfinden. Anders als im Vorjahr darf da bereits gefeiert werden.

Mehr zur NLB-Abstiegsrunde gibt es hier.

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