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STEINHAUSEN: Ironische Sprüche sorgen für viele Lacher

Für die Lokalpolitiker gab es von den Schnitzelbankgruppen einige Spitzen zu hören – zur Freude der Zuhörer.
Hansruedi Hürlimann
Die «Chüngeler» erzählten von so mancher netten Geschichte, die im vergangenen Jahr im Dorf passierte. (Bild Stefan Kaiser)

Die «Chüngeler» erzählten von so mancher netten Geschichte, die im vergangenen Jahr im Dorf passierte. (Bild Stefan Kaiser)

Drei Gruppen nahmen am Donnerstag das internationale, nationale und lokale Geschehen unter die Lupe, und zwar alle in reimender Versform. Auf besonderes Interesse stiessen bei den Zuhörern die Geschichten, die im Dorf passiert waren. Wie zum Beispiel die Anekdote von einem Teilnehmer an einem Jahrgängerausflug, der nach ei-nem WC-Besuch den Anschluss an die Weiterfahrt mit der Gruppe verpasste. Davon wussten die «Chüngeler» zu berichten, die als Baarer-Duo offenbar auch mit hiesigen Infos versorgt wurden, was nicht weiter verwundert, haben sie doch eine eigene Mail-Adresse.

Von Bussen und Badetüchern

Eine beliebte Zielgruppe waren wie immer die Gemeindepolitiker und die Missgeschicke, die ihnen während des Jahres passierten. Die «Rotznasen» – inzwischen die dienstältesten Schnitzelbänkler – wussten vom parteilosen Sozialvorsteher zu berichten, dass er sich an eine Ratssitzung begab, die gar nicht angesetzt war.

Ein anderes Müsterli tischte das Duo der «Wasebürschteli» auf. Sie fragten sich, ob die Finanzchefin und der Sicherheitschef die Geschwindigkeitsbussen, die sie offenbar eingefangen hatten, selber berappen würden. Oder die Frage an die Gemeindepräsidentin, warum sie dem Zuger Baudirektor bei der Eröffnung der neuen Strasse nach Bibersee ein Badetuch geschenkt habe. Angepeilt wurde auch die Namensänderung von Restaurant Löwen zu Schnitz und Gwunder. Dem Publikumsaufmarsch tat dies jedenfalls keinen Abbruch, im Gegenteil: Der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt und der Wirt Andreas Trüssel «sehr zufrieden».

Ebenfalls zufrieden äusserten sich Jacqueline Jauch und Albert Hofmann vom Gasthof Rössli. Das Wirtepaar hält nicht nur an herkömmlichen Namen der Wirtschaft fest, sondern auch am Anlass zur Fasnachtseröffnung. Obwohl es die Schnitzelbankgruppe der «Wöschwiiber» seit Jahren nicht mehr gibt, führt das Rössli am Schmutzigen Donnerstag mit viel Erfolg den «Wöschwiiber-Ball» durch.

Schnitzelbankgruppe Rotznase:

«A d Gmeindrotssitzig isch de Sennrich gange: ‹Niemer ume, händs mich lo hange?› Obschon er i de Gmeind mitregiert, het er keini Akte studiert. De Witz a dere Sach aber isch, dass gar kei Gmeindrot-Sitzig gsi isch.» «D Dreiklang-Abstimmig isch verbi, für de Gmeindrot laufts schön rund, wenn das i dr Zuekunft nur au guet use chunnt! Alli Gmeindröt hebe für dä Erfolg, so hei mir vernoh, 1 Million Extrapünkt uf d Coop-Supercard übercho.»

Schnitzelbankgruppe Wasebürschteli:

«A de Eröffnig vo de neue Stross nach Bibersee, oh herjeh, hed mer de Bauchef vo Steihuse niene gseh. ‹I go, wenns es Bild git i de Zytig, do mach i di besseri Falle.› Und was Barbara det verzellt, het’s echt dene gfalle? Es Gschenk het sie mitbracht für de Tännler. Er verchlämmt sich s’Lache, es Badtuch binere Strosse- eröffnig – Barbara, das chasch doch ned mache!»

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