STEINHAUSEN: Katastrophenübung war ein Erfolg

Vor drei Monaten probten 1000 Personen in Steinhausen den Ernstfall. Vieles funktionierte, einiges nicht.

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Sanitäter kümmern sich um einen Verletzten. (Archivbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Sanitäter kümmern sich um einen Verletzten. (Archivbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Am 18. August probten 1000 Personen in Steinhausen den Ernstfall: Das Szenario Amoklauf mit 25 Toten, 50 Verletzten und vielen Betroffenen wurden von den Einsatzkräften «lösungsorientiert angegangen, taktisch korrekt umgesetzt und professionell bewältigt. Dies steht im 55-seitigen Übungsbericht der Stabstelle Notorganisation des Kantons Zug. Die gesetzten Ziele wurden mehrheitlich erreicht. Die Alarmierung gemäss Katastrophenplan habe funktioniert. Das neue Alarmsystem hat gegen 5000 Alarmkontakte einwandfrei ausgelöst und protokolliert, wie es in einer Mitteilung heisst. Übung erfüllt, so das Fazit.

Information und Kommunikation
Eine grosse Herausforderung stellten die Verbindungen
zwischen den verschiedenen Einsatzkräften dar. Künftig dürfen vom neuen kantonalen Führungsfunknetz Polycom noch bessere Rahmenbedingungen für die Kommunikation unter den Partnerorganisationen erhofft werden. Gemäss Übungsbericht müssen insbesondere der Informationsfluss optimiert und die Ausrüstung überprüft und wo nötig ergänzt werden. Fazit der Übungsbesprechung: «Wir können keine Zeit gewinnen, jedoch kostbare Zeit verlieren».

pd/rem