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Stromausfall legt Waldstock-Festival lahm

Just zur Eröffnung des Open-Air-Festivals fiel in der Gemeinde Steinhausen in der Nacht auf Freitag, 3. August, während mehrerer Stunden der Strom aus. Grund war ein Kurzschluss einer Starkstromleitung. Verletzte und Sachschäden hat es keine gegeben.
Das Waldstock Festival ist eröffnet: Am frühen Abend funktionierte der Strom noch.(Bild: Werner Schelbert (Steinhausen, 2. August 2018))

Das Waldstock Festival ist eröffnet: Am frühen Abend funktionierte der Strom noch.
(Bild: Werner Schelbert (Steinhausen, 2. August 2018))

Blick auf einen Schachtdeckel, der durch die Druckwelle weggeschleudert wurde. (Bild: Zuger Polizei)

Blick auf einen Schachtdeckel, der durch die Druckwelle weggeschleudert wurde.
(Bild: Zuger Polizei)

Ein lauter Knall und schon war es dunkel: Am Donnerstagabend, 2. August, um 23 Uhr, hat es zwischen zwei Trafostationen einen Kurzschluss bei einer Starkstromleitung gegeben. Dadurch fiel in der ganzen Gemeinde für mehrere Stunden der Strom aus, wie die Zuger Polizei meldet. Seit den frühen Morgenstunden funktioniert die Stromversorgung wieder.

Der Kurzschluss führte zu einer Druckwelle im unterirdischen Leitungskanal, worauf zwei schwere Betondeckel einer Schachtabdeckung mehrere Meter durch die Luft katapultiert wurden. Frank Kleiner, Sprecher der Zuger Polizei, sagt: «Die Schutzengel waren im Einsatz.» Denn verletzt wurde niemand – Sachschaden habe es keinen gegeben. Auch sonst habe der Stromausfall keine polizeiliche Einsätze zur Folge gehabt, bestätigt Frank Kleiner.

Das «Waldstock » ohne Strom

Doch nicht nur die Haushalte in Steinhausen waren ohne Strom, auch vom Waldrand her war es ruhig. Die Organisatoren des Waldstock-Festivals hatten sich wohl die Eröffnung ein bisschen weniger turbulent vorgestellt: Denn auch sie waren betroffen. «Während der letzten Band ging komplett der Strom aus», erinnert sich Tobias Glauser, OK-Präsident. Glücklicherweise habe sofort das Notstromaggregat eingegriffen, damit die minimale Grundbeleuchtung funktionierten. «Wir waren froh, als wir von der Feuerwehr und dem Wasser- und Elektrizitätswerk Steinhausen bestätigt bekommen haben, dass nicht wir den Stromausfall verursacht hatten», sagt Glauser weiter.

Auch sonst habe die Kommunikation mit den involvierten Einsatzkräften und untereinander gut geklappt. «Wir sind sehr glimpflich davon gekommen.» Denn auch das Festivalpublikum sei sehr ruhig geblieben: «Waldstock-Publikum halt», sagt Tobias Glauser lachend. Auf dem Boden sitzend, redend, habe das Publikum auf den Auftritt der Band gewartet. Nach ungefähr einer Stunde war es dann wieder soweit: Die Musiker konnten ihr Set weiterspielen.

Und auch als der Strom noch ein weiteres Mal wieder ausgestiegen ist, sei keiner in Panik ausgebrochen. Tobias Glauser hofft heute auf eine weitaus weniger aufregende Fortsetzung des Waldstock-Festivals.

Zahlreiche Anrufe bei der Polizei

Während des Unterbruchs seien aber viele Anrufe bei der polizeilichen Einsatzzentrale eingegangen. Im Einsatz standen 18 Angehörige der Feuerwehr Steinhausen sowie Mitarbeitende des Wasser- und Elektrizitätswerkes Steinhausen und der Zuger Polizei. (red/mua)

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