STEINHAUSEN: Langzeitparkierer sollen abfahren

Im Dorf werden Parkplätze oft stundenlang blockiert. Die Gemeinde will jetzt handeln.

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Ab nächstem Jahr kann man in Steinhausen nicht mehr unbegrenzt gratis parkieren. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Ab nächstem Jahr kann man in Steinhausen nicht mehr unbegrenzt gratis parkieren. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Steinhausen ist die letzte Gemeinde im Talkessel, die nun ihre öffentlichen Parkplätze bewirtschaften will. «Wir waren bis jetzt wohl Exoten in dieser Hinsicht», meint Sicherheitschef Marc Cervini. Hintergrund für die Einführung von Gebühren und Zeitlimits auf den rund 450 öffentlichen Parkplätzen im Zentrum und in den Wohnquartieren ist vor allem das Ärgernis von Langzeitparkierern. «Es gibt zahlreiche Pendler, die stellen ihr Auto einfach auf ausgewiesenen Parkflächen ab, fahren dann mit dem öffentlichen Verkehr weiter nach Zug und lassen den ganzen Tag ihren Wagen stehen», schildert Cervini die missliche Situation. Einheimischen in den Wohnquartieren und Kunden im Zentrum würden deshalb die Parkplätze fehlen. «Es gibt einfach zu viele Leute, die das Gratis-Parken schändlich ausnützen», macht auch Gemeindepräsidentin Barbara Hofstetter ihrem Unmut Luft.

Erste Stunde gratis
Ab 1. Januar 2009 soll nun alles anders werden. An einigen Parkplätzen wie etwa im Zentrum vor dem Coop, dem Restaurant Löwen und der Zuger Kantonalbank treibt die Gemeinde dann Parkgebühren ein. Dabei ist die erste Stunde gratis, die zweite und dritte Stunde kosten je einen Franken. Die maximale Parkdauer beträgt drei Stunden.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.