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Steinhauser Volleyballerinnen legen einen Sieg nach

Das Team von Trainer Amir Mustafic hat die NLB-Abstiegsrundenpartie in Gerlafingen glatt mit 3:0 gewonnen. Dies, obwohl die Umstände im Solothurnischen ziemlich widrig waren.
Claudia Lengacher
Steinhausen mit Lea Portmann (Mitte) ist auf Erfolgskurs. (Bild: Roger Zbinden, freier Fotograf (Steinhausen, 16. Februar 2019))

Steinhausen mit Lea Portmann (Mitte) ist auf Erfolgskurs. (Bild: Roger Zbinden, freier Fotograf (Steinhausen, 16. Februar 2019))

Die Steinhauserinnen trafen in Gerlafingen einiges an, das gewöhnungsbedürftig war. Die Halle ist enorm Tief, und das Licht blendete nach ihren Angaben so, dass auf einigen Positionen kaum etwas zu sehen war. Darüber hinaus feuerte der Speaker das Heimteam fast unablässig über das Mikrofon an. Der VBCS liess sich aber davon nicht beirren und startete mit Vollgas in den ersten Satz. Die Zuspielerin Niederberger war in ihrem Element. Die tiefe Halle nutzte sie, um ihre Vorliebe zum schnellen Spiel auszuleben. Der gegnerische Block kam kaum mit, und so konnten die Steinhauser Angreiferinnen oft ohne grosse Gegenwehr punkten. Auch am Service konnten die Gäste die Solothurnerinnen unter Druck setzen, es folgten einige Serien. Mit 25:11 war der erste Durchgang bereits nach 14 Minuten entschieden.

Für Steinhausens Trainer Mustafic gab es ausnahmsweise keinen Grund, durch Wechsel in das Spiel einzugreifen. Denn auch den zweiten Satz dominierten die Zentralschweizerinnen deutlich. Weiterhin erzeugten sie Druck am Service, nahmen locker und platziert an, und verteidigten die Angriffe von Gerlafingens Seite souverän. Aufgrund der Lautstärke in der Halle wirkte das Spiel hektischer als es war. Denn mit 25:17 sicherten sich die Steinhauserinnen auch diesen Durchgang diskussionslos.

Erfolgreiche Wechsel

Im dritten Satz folgte dann aber das bereits übliche Tief von Steinhausen. Ohne tieferen Grund kamen Probleme bei der Annahme auf, es passierten einige direkte Fehler verteilt über diesen Satz. Auch beim Aufschlag erzeugten sie nicht mehr gleich viel Druck, weshalb mehrere Angriffe direkt in den gegnerischen Block gespielt wurden.

Entsprechend wurde es eine knappe Angelegenheit. Bei der 18:16-Führung für den VBC Gerlafingen griff Trainer Mustafic mit einem Doppelwechsel ein, um die Angriffslinie zu stärken. Dies funktionierte, und bei 22:21 für die Gäste vollzog er denselben Wechsel nochmals, um wiederum drei Angreiferinnen am Netz zu haben. Dennoch wurde es kritisch. Denn die Annahmen waren noch immer zögerlich. Gerlafingen ging mit 24:22 in Führung. Doch trotz Nervosität gaben die Steinhauserinnen nicht auf und erkämpften sich Punkt für Punkt. Mit einem 26:24 beendete der VBC Steinhausen schliesslich die Partie.

«Dies war ein enorm wichtiger Sieg», freute sich Trainer Mustafic nach dem Spiel. «Das Tief kam diesmal erst im dritten Satz, das ist ein deutlicher Fortschritt. Wir arbeiten aber weiterhin am Ziel, den Einbruch komplett zu verhindern.»

Mehr zur NLB-Abstiegsrunde gibt es hier.

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