STEINHAUSEN: Rennende Ärzte eröffnen Zuger Trophy

Lucerne-Marathon-Sieger Urs Christen legte die Referenzzeit für die erste Etappe der diesjährigen Zuger Trophy vor. Nicht nur Steinhauser Ärzte eiferten ihm nach.

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Die rennenden Ärzte von links: Peter Dürr, Felix Bosshart, Oli Buholzer, Erich Sigrist. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die rennenden Ärzte von links: Peter Dürr, Felix Bosshart, Oli Buholzer, Erich Sigrist. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

In der Schweiz sind jedes fünfte Kind und rund ein Drittel aller Erwachsenen zu dick. Zurückzuführen ist dies auf falsche Ernährung und zu wenig Bewegung; Herz- und Kreislaufprobleme sind die Folge. 

«Das muss nicht sein», sagte sich Reto Benz, als er vor vier Jahren die Zuger Trophy ins Leben rief. Seither kann sich jedermann auf permanent eingerichteten Strecken bewegen und seine Leistungsfähigkeit an Referenzzeiten messen.

Mediziner als Vorbilder
Der Start zur ersten Etappe der diesjährigen Zuger Trophy wurde am vergangenen Samstag in Steinhausen vollzogen. Lucerne-Marathon-Sieger Urs Christen legte die 8,4 Kilometer messende Langstrecke in exakt 29 Minuten als Referenzzeit für ambitionierte Läufer zurück. Die in Steinhausen wohnhaften oder praktizierenden Ärzte – Peter Dür, Oli Buholzer und Erich Sigrist – liefen auf der gleichen Strecke die Referenzzeiten für jedermann, während Felix Bosshart und Gemeindepräsidentin Barbara Hofstetter eine respektable Richtzeit für die 3,3 Kilometer messende Kurzstrecke lieferten. 

«Wir haben Vorbildcharakter», liessen sie verlauten. Man spürte, dass sie daran Spass hatten. Urs Christen sagte: «Die Langstrecke ist sehr abwechslungsreich. Flache Teilstücke und ruppige Anstiege ergeben einen ausgewogenen Parcours.» Oli Buholzer freute sich, dass «viel Leute im Wald unterwegs waren», und Felix Bosshart schätzte «die schöne Aussicht, die man auf der Kurzstrecke geniessen kann». Weil relativ viel auf Asphalt gelaufen werden müsse, sei gutes Schuhwerk zu empfehlen.

Martin Mühlebach

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.