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STEINHAUSEN: Schweizer Meisterin Patricia Merz erhält Zuger Sportpreis

Patricia Merz wird an der 5. Zuger Sportnacht als «Zuger Sportler 2017» ausgezeichnet. Die Ruderin des See-Clubs Zug setzt sich durch gegen eine starke Konkurrenz.
Strahlende Siegerin: Patricia Merz ist die grosse Gewinnerin der 5. Zuger Sportnacht. (Bild: Stefan Kaiser (Steinhausen, 2. Februar 2018))

Strahlende Siegerin: Patricia Merz ist die grosse Gewinnerin der 5. Zuger Sportnacht. (Bild: Stefan Kaiser (Steinhausen, 2. Februar 2018))

Für die Wahl zum Zuger Sportler 2017 waren bei der Zuger kantonalen Sportkommission rund 30 Bewerbungen eingegangen. Schliesslich wurden drei Teamsportler und sechs Einzelsportler nominiert. Zusammen mit weit über 200 Verwandten und Bekannten und Gästen aus dem Sport und der Politik erlebten sie am Freitagabend im Gemeindesaal Dreiklang in Steinhausen eine würdevolle 5. Zuger Sportnacht. Der in einem knallgelben Anzug steckende Beat Friedli vom Sportamt des Kantons Zug, der gekonnt durch den Abend führte, strotzte vor Charme, Witz und Energie. Nach dem Willkommensgruss betonte die Steinhauser Gemeindepräsidentin Barbara Hofstetter: «Sport verbindet Menschen – Sportler verdienen es, geehrt zu werden.»

Mit dem Zuger Regierungsrat Stefan Schleiss als Flugkapitän und Beat Friedli als Co-Pilot wurde zu einem virtuellen Flug mit vielen Höhepunkten gestartet. Als Stefan Schleiss gefragt wurde, ob eine Olympiade in der Zentralschweiz zu stemmen wäre, meinte er: «Zug und die Zentralschweiz sind bestens aufgestellt.» Und verschmitzt lächelnd schob er nach: «Wenn Beat Friedli als OK-Präsident walten würde, wäre eine Olympiade zu stemmen.»

Die Ende 2017 vom Profisport zurückgetretene Golferin Fabienne In-Albon meinte rückblickend: «Ich hatte eine schöne Karriere. Doch viele Rückschläge raubten mir die nötige Kraft und Energie, um 150 Prozent geben zu können.» Stefan Roth, der Geschäftsführer des sich im Bau befindenden ganzheitlichen Sportkompetenzzentrums OYM in Cham, verriet: «In zwei Jahren findet die Eröffnung statt, und die Schweizer Eishockeynationalmannschaft wird sich in unserem privat finanzierten Zentrum auf die Weltmeisterschaft vorbereiten.» In der Folge verlieh Roth den Prix Panathlon (siehe Box).

Gesangseinlagen für den besonderen Glanz

Würde ein Sportpreis für aussergewöhnliche Stimmakrobatik verliehen, hätten Tonique – The Singing Ladies aus Steinhausen bestimmt abgeräumt. Ihre gesanglichen Einlagen verliehen der 5. Zuger Sportnacht einen besonderen Glanz. Genauso wie der Auftritt des Zirkuskünstlers Pascal Häring, der das Publikum mit einem waghalsigen Auftritt in Atem hielt.

Gegen 22 Uhr stieg die Spannung, als Beat Friedli die zur Wahl des Sportlers 2017 nominierten Athletinnen und Athleten auf die Bühne bat. Die Ruderer Matthias Fernandez und Andri Struzina vom See-Club Zug errangen unter anderem an der U-23-Elite-WM den Weltmeistertitel. Schweizer Meisterin Patricia Merz, ebenfalls vom See-Club Zug, hatte ebenso tolle Erfolge aufzuweisen wie der Hürdenläufer Tobias Furrer vom LK Zug und die Geräteturner Marisa Gnos und Oliver Müller vom TV Hünenberg. Antonia Erni und Florian Petritsch (Ju-Jitsu), Nalani Buob (Rollstuhltennis), die Oberwil Rebells (Streethockey), Géraldine Frey (Leichtathletik) und der abwesende Matthias Iten (Ski alpin) fieberten dem Wahlergebnis ebenso gespannt entgegen wie die Gäste im Saal.

Der renommierte Zuger Goldschmied Urs Bischof, der die traumhaft schöne Skulptur des Sportpreises geschaffen hat, lüftete das streng gehütete Geheimnis. Er verkündete: «Der Zuger Sportler 2017 ist eine Frau – es ist die Ruderin Patricia Merz.» Der Entscheid zu Gunsten von Patricia Merz sei äusserst knapp gefallen, verriet Beat Friedli. Das ist ja auch nachvollziehbar angesichts der grossartigen Leistungen aller Nominierten. Patricia Merz, die über den Fussball und die Pfadi zum Rudern kam, bedankte sich für die ihr erwiesene Ehre, ehe sie verriet: «Mein Ziel ist die Teilnahme an der kommenden Olympiade.» Mit diesem Bekenntnis und einem kurzen Trailer über die Zuger Sportlerin 2017 endete der offizielle Teil der 5. Zuger Sportnacht.


Martin Mühlebach

redaktion@zugerzeitung.ch

Im Dienst des EVZ

EngagementDer Prix Panathlon wird jeweils einer Person verliehen, die sich im Hintergrund mit freiwilligem Einsatz für den Sport verdient gemacht hat. Einer Person, die ideelle Werte unterstützt und für gute Leistungen besorgt ist. Mit den Worten «Was wäre der Sport ohne Ehrenamtliche?» durfte die seit über 40 Jahren für den EVZ tätige Doris Müller die Trophäe mit der Nadel mit dem Panathlon-Symbol entgegennehmen.

Beat Friedli betonte: «Die heute noch als Punkterichterin für den EVZ tätige Doris Müller war und ist jederzeit hilfsbereit, ohne eine Gegenleistung zu erwarten.» Die Freude der Geehrten war gross, als sie nach der Panathlon-Nadel vom EVZ-Ehrenpräsidenten Fredy Egli mit Blumen und einem Zertifikat
bedacht wurde. mmü

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