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STEINHAUSEN: Viel Fingerspitzengefühl beim Traktorengeschicklichkeitsfahren

Rund 120 Teilnehmer stellten am Zuger Traktorengeschicklichkeitsfahren ihr Können unter Beweis. In allen drei Kategorien galt es vor allem, knifflige Aufgaben zu bewältigen.
Martin Mühlebach
Mit (vermeintlicher) Grobmotorik gezielt Wasser in einen Trichter giessen – in Steinhausen zeigen Könner ihre Fertigkeiten am Steuer der gewichtigen Landmaschinen. (Bild: Maria Schmid (20. August 2017))

Mit (vermeintlicher) Grobmotorik gezielt Wasser in einen Trichter giessen – in Steinhausen zeigen Könner ihre Fertigkeiten am Steuer der gewichtigen Landmaschinen. (Bild: Maria Schmid (20. August 2017))

Martin Mühlebach

redaktion@zugerzeitung.ch

Armin Troxler aus Risch, der ­vor zwei Jahren am Zuger Trakto­rengeschicklichkeitsfahren den 4. Platz belegte, verriet: «Um den aus zwölf Posten bestehenden Parcours erfolgreich bewältigen zu können, braucht man viel Fingerspitzengefühl. Locker zu bleiben und nicht in Hektik zu verfallen, wenn es nicht auf Anhieb klappt, ist extrem wichtig.» Angesichts des anspruchsvollen Parcours sei er zufrieden, wenn er diesmal einen der ersten zehn Plätze belegen könnte. Pirmin Hutter aus Rifferswil, der Sieger der letzten Austragung des Geschicklichkeitstraktorenfahrens auf dem Gelände des Zuger Strassenverkehrsamts in Steinhausen, meinte beim Besteigen eines imposanten 16 Tonnen schweren Mähdreschers: «Ich habe noch nie eine solche Maschine gefahren. Ich bin gespannt, wie ich einen Golfball durch das auf dem Gebiss des Mähdreschers befestigte Labyrinth zu dirigieren vermag. Da ich gestern an einer Hochzeitsfeier war, brauche ich wohl kaum zu sagen, dass ich mir heute keine grosse Siegeschance ausrechne.» Der Chamer Marco Matter, welcher Pirmin Hutter den Gebrauch des Mähdreschers erklärte, meinte süffisant lächelnd: «Wenn man den 16-Tönner einmal im Griff hat, ist es nicht allzu schwer, die gestellte Aufgabe bravourös zu lösen.»

Es macht natürlich auch Spass

OK-Präsident Armin Rebsamen, Baar, sagt: «Das Traktorengeschicklichkeitsfahren wird in drei Kategorien ausgetragen: Junioren 14 bis 17 Jahre, Herren ab 18 Jahre und Damen. Einzige Teilnahmebedingung ist eine bestandene Traktorenprüfung.» Der Parcours weise einige Posten auf, die ein geschicktes Handhaben der verschiedenen landwirtschaftlichen Fahrzeuge erfordere – aber auch Spass mache. So zum Beispiel das Torwandschiessen, wo es gelte, den Ball mittels eines ­ auf einem Zweiachsmäher an­gebrachten Spickapparats in die Maschen zu schiessen. Ebenso Spass mache es, mit einem Teleskoplader möglichst viel Wasser in einen hoch hängenden Trichter zu giessen oder einen Traktor auf einer Wippe in Balance zu halten. Für die meisten Aufgaben stünden den Protagonisten zwei Minuten zur Verfügung.

Die Sinne schärfen

Am Traktorengeschicklichkeitsfahren werden auch 20 landwirtschafts- und strassenverkehrstechnische Fragen gestellt. Sie sollen den Sinn für die Sicherheit im Umgang mit den Kreiselheuern, den Mähdreschern, den Ein- und Zweiachsern, den Transportern und anderen landwirtschaftlichen Fahrzeugen schärfen.

Dieser wuchtige Riesentraktor muss vorsichtig über eine Wippe gebracht werden. (Bild: Maria Schmid (20. August 2017))

Dieser wuchtige Riesentraktor muss vorsichtig über eine Wippe gebracht werden. (Bild: Maria Schmid (20. August 2017))

Auch der Nachwuchs übt sich darin – wenn auch mit weniger «Gefahrenpotenzial». (Bild: Maria Schmid (20. August 2017))

Auch der Nachwuchs übt sich darin – wenn auch mit weniger «Gefahrenpotenzial». (Bild: Maria Schmid (20. August 2017))

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