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Steinhauserin ist Präsidentin der FDP Zug

Carina Brüngger-Ebinger wurde am Mittwochabend an der Parteiversammlung der kantonalen FDP zur Vorsitzenden gewählt. Antreten wird sie das Amt Anfang April. Alt FDP-Regierungsrat Matthias Michel bekundete sein Interesse an einem Sitz im Stöckli.
Andrea Muff
Die Steinhauser Gemeinderätin Carina Brüngger ist die neue Präsidentin der FDP Zug. (Bild: PD)

Die Steinhauser Gemeinderätin Carina Brüngger ist die neue Präsidentin der FDP Zug. (Bild: PD)

Nach der Wahl von Andreas Ho­stettler in den Zuger Regierungsrat brauchte die Kantonale FDP einen neuen Kopf an der Spitze. Seit Anfang Januar führt Vizepräsident Patrick Mollet die Partei. An der Parteiversammlung am Mittwochabend im Kulturroom 15 im neuen Ökihof in Unterägeri wurde deshalb ein neues Oberhaupt gewählt. Die Steinhauser Gemeinderätin Carina Brüngger-Ebinger ist die neue Präsidentin der FDP Zug.

Um die Nachfolge im Präsidium zu regeln, sei eine Findungskommission eingesetzt worden, erklärte Patrick Mollet den 90 anwesenden Mitgliedern. Mit insgesamt sechs Kandidaten wurden Gespräche geführt. Eine Kandidatin erklärte sich bereit, das Amt zu übernehmen: Carina Brüngger. «Wir von der Geschäftsleitung haben uns sehr darüber gefreut», erklärte Mollet. Und Carina Brüngger sagte zu Beginn ihrer kurzen Rede, warum sie Präsidentin der Partei werden möchte: «Ich bin mit Leib und Seele eine liberale Politikerin und möchte gerne auf die Vorarbeit meiner Vorgänger aufbauen.» Den Schwerpunkt möchte sie auf die Kommunikation setzen. «Die FDP macht gute Arbeit, aber das müssen wir auch bekannter machen», erklärte die Steinhauserin. Auf eigenen Wunsch wird Carina Brüngger das Amt erst am 1. April antreten. Bis dahin führt Vizepräsident Patrick Mollet weiter die Geschicke der Partei. Ebenfalls in die Geschäftsleitung wurde Marc Reinhardt, Ressort Kommunikation, und Gian Brun als Vertretung der Jungfreisinnigen gewählt.

Auch die Parolenfassung zur Zersiedelungsinitiative stand am Mittwochabend auf der Traktandenliste. Nach den Referaten von ALG-Kantonsrat Andreas Lustenberger (Baar) und Jeanine Marti, Vorstandsmitglied Junge Alternative Zug, sowie von Gian Brun, Präsident Jungfreisinnige Zug, stimmten die 88 Mitglieder (bei 1 Ja-Stimme und 1 Enthaltung) gegen die Volksinitiative.

Zum Schluss überraschte alt Regierungsrat Matthias Michel die anwesenden Mitglieder: Er bekundete sein Interesse an einem Sitz im Ständerat.

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