STEUERGESETZ: Kommission will Zug um viel Geld bringen

Über 45 Millionen Franken kostet es ab 2010 den Kanton Zug und die Gemeinden, wenn die Parlamentarier das Steuergesetz nach bürgerlichem Gusto revidieren.

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Kommissionspräsident Stephan Schleiss. (Bild pd)

Kommissionspräsident Stephan Schleiss. (Bild pd)

Die Kantonsratskommission will bei der Steuergesetzrevision weit über das hinaus gehen, was die Regierung möchte. Sie schlägt Senkungen der Gewinnsteuern vor, daneben einen höheren Kinderabzug. Der Kanton verliert so nächstes Jahr 10,7 Millionen Steuereinnahmen, die Gemeinden 8,6 Millionen Franken das Doppelte dessen, was die Regierung beantragt hatte.

Ab 2010 sollen dies laut Kommission beim Kanton 30,3 Millionen Franken ausmachen, bei den Gemeinden 24,2 Millionen gut das Dreifache des Wunschs der Regierung. «Die Kommission ist der Meinung, dass diese Ausfälle vor dem Hintergrund des aktuellen Finanzplans zu verkraften sein werden», sagt Kommissionspräsident Stephan Schleiss (SVP, Steinhausen) dazu.

Minderheit mit eigenem Bericht
«Der Kommissionsbericht geht naturgemäss zu wenig auf die Kritik der Kommissionsminderheit ein», erklärte der Unterägerer SP-Kantonsrat Martin B. Lehmann auf Anfrage. «Für einmal waren es nicht nur Linke, die dagegen stimmten.» Daher werde ein Minderheitsbericht erstellt.

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Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.