STEUERN: Zugs Finanzchef kritisiert Luzern

Zug zahlt Hunderte von Millionen in den Finanzausgleich ein. Die Nehmerkantone heizen mit diesem Geld den Steuerwettbewerb an. Peter Hegglin ärgert das.

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Zugs Finanzdirektor Peter Hegglin (Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Zugs Finanzdirektor Peter Hegglin (Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Er wacht über die Finanzen einer der wirtschaftlich erfolgreichsten Kantone: der Zuger Finanzdirektor Peter Hegglin. Dank dem nationalen Finanzausgleich (NFA) dürfen andere Kantone an Zugs Reichtum teilhaben. Zug gehört zu denjenigen Kantonen, die in den Ausgleichstopf einzahlen müssen, 215,6 Millionen Franken werden es nächstes Jahr sein.

Über das, was mit diesem Geld danach passiert, ärgert er sich, weil einige der Kantone, die vom NFA-Geldsegen profitieren, die Geberkantone bei den Steuern unterbieten. So etwa der Kanton Luzern, der mit der kürzlich beschlossenen Senkung der Unternehmenssteuern sogar Zürich (auch ein NFA-Geberkanton) unterbietet. 

Hegglin: «Mühe habe ich damit, wenn wir massiv unterboten werden und das noch über den Finanzausgleich mitfinanzieren müssen.» Eine Lösung für dieses Dilemma hätte Hegglin parat.

Fabian Fellmann und Christoph Reichmuth

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.