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Oberägeri: Steuerrabatt für das Jahr 2019

Die Steuerzahler können sich freuen: Der Steuerfuss von 65 Prozent wird auf 62 Prozent gesenkt. Das entsprechende Budget weist dennoch einen Gewinn von rund einer halben Million Franken aus.
Carmen Rogenmoser
Das Schulhaus Hofmatt 4 soll durch den Neubau «Vierklang» ersetzt werden. (Bild: Maria Schmid (6. Dezember 2017))

Das Schulhaus Hofmatt 4 soll durch den Neubau «Vierklang» ersetzt werden. (Bild: Maria Schmid (6. Dezember 2017))

Auch die Oberägerer können sich über eine Steuerreduktion freuen. Der Gemeinderat gewährt einen Rabatt von 3 Prozentpunkten auf den Steuerfuss von 65 Prozent. Damit befindet sich die Gemeinde in guter Gesellschaft. In vielen Zuger Gemeinden wird für 2019 mit einem Rabatt oder gar einer Steuersenkung budgetiert. Möglich macht das unter anderem die Umstellung der degressiven zur linearen Abschreibungsmethode und der bereits eingeplante Beitrag für den kantonalen Solidaritätsbeitrag, der jetzt nicht bezahlt werden muss.

Diese für die Steuerzahler erfreuliche Entwicklung zeichnete sich daher bereits im letzten Jahr ab. Auch Pius Meier (FDP), Oberägerer Gemeindepräsident und Finanzchef, erwähnte bereits im Frühjahr bei der Veröffentlichung der Jahresrechnung 2017, dass ein solcher Rabatt diskutiert werden könnte. «Infolge höherer Steuereinnahmen ist dies möglich», erklärt er auf Nachfrage. Konkret rechnet Meier für 2019 mit einem Steuerbetrag von 28,3 Millionen Franken. «Aufgrund der aktuellen Entwicklung und der langfristigen Prognose der Steuererträge erachtet es der Gemeinderat aus heutiger Sicht als richtig und vertretbar», heisst es dazu in der entsprechenden Medienmitteilung. Dass er diese vorerst einmalige Steuersenkung präsentieren kann, freue ihn sehr, so Meier.

Der Trend bestätigt sich

Trotzdem soll der Rabatt vorerst einmalig sein. «Je nach mittelfristiger Entwicklung ist eine Steuersenkung unter Umständen möglich», erklärt Meier. Dies soll aber vor allem auf der Entwicklung der internen Situation basieren. Das Ergebnis für das Jahr 2019 soll laut Budget trotz des Steuerrabatts einen Gewinn von rund 540000 Franken betragen. Dies beim Aufwand von 38,9 Millionen Franken und dem Ertrag von 39,4 Millionen Franken. Damit bestätigt sich auch die Trendwende, die sich für Oberägeri bereits im letzten Jahr abzeichnete. Dies nach finanziell eher dunklen Jahren. «Auch künftig müssen Investitionen genauestens auf Finanzverträglichkeit und Notwendigkeit geprüft werden», mahnt Pius Meier. Die Investitionsrechnung im Budget 2019 sieht Nettoausgaben von rund 3 Millionen Franken vor. Dazu gehört etwa das neue Schulhaus «Vierklang». Die Schulraumplanung der Gemeinde soll 2022 abgeschlossen sein. Daher wird die Realisierung des Neubaus des Schulhauses Hofmatt 4 nun vorangetrieben. Erst Ende Oktober wurde das Siegerprojekt vorgestellt. Der entsprechende Kreditantrag soll dann an der Sommergemeinde zur Sprache kommen. Neue Aufgabengebiete im Zusammenhang mit der Ägeribad AG und dem Freibad sorgen zudem für Mehraufwände. «Diese halten sich in einem überschaubaren Rahmen», sagt Meier und schiebt nach: «Die Mittel für das Ägeribad sind auf Grund der Zinsentwicklung tiefer als ursprünglich kalkuliert.»

Zudem schenkt der Kantonale Finanzausgleich der Gemeinde einmal mehr ziemlich ein. Rund 1,3 Millionen Franken muss Oberägeri in den Topf bezahlen. Dies, nachdem es im Budget 2018 rund 200000 Franken waren und die Gemeinde 2017 gar einen Betrag von rund 100000 erhalten hat. Gewohnt pragmatisch meint Finanzchef Meier: «Der ZFA basiert auf Spielregeln, die für alle gelten.»

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