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Neuheim: Steuersenkung angenommen

Von den 108 Stimmenden erhielt der Gemeinderat an der Gemeindeversammlung vom 11. Dezember in Neuheim grösstenteils Zuspruch.
vanessa.varisco@zugerzeitung.ch
Blick auf das Dorfzentrum Neuheim im Kanton Zug. Im Zentrum die Kirche Maria Geburt mit Friedhofkapelle rechts davon die Gemeindeverwaltung. (Bild: Stefan Kaiser (1. Juli 2015))

Blick auf das Dorfzentrum Neuheim im Kanton Zug. Im Zentrum die Kirche Maria Geburt mit Friedhofkapelle rechts davon die Gemeindeverwaltung.
(Bild: Stefan Kaiser (1. Juli 2015))

«Herzlich willkommen zur heutigen Budgetgemeindeversammlung», sagte Roger Bosshart, Gemeindepräsident, mit einem Schmunzeln. Denn ums Geld und Budget ging es hauptsächlich am Abend des 11. Dezember. Im Vorhinein stand fest, dass nicht alle Ortsparteien einverstanden sind mit dem Budget. Die SVP etwa hatte wenig Verständnis dafür, dass im kommenden Jahr ein Kommunikationsexperte engagiert und bezahlt werden soll. «Kommunikationsexperten werden selten dafür engagiert, um für Transparenz zu sorgen. Eher im Gegenteil», findet Emil Schweizer, Präsident der SVP Neuheim. Die Partei entschied trotz Unstimmigkeiten, dem Budget zuzustimmen.

Gemeinde will attraktiv bleiben

Die Stimmenden vertrauten dem Gemeinderat und nahmen das Budget an. Allerdings mit der Bedingung, dass die werterhaltenden Massnahmen für die Sanierung des Gemeindegebäudes und der Mehrzweckräume als separates Geschäft in der nächsten Gemeindeversammlung bearbeiten werden. Im gleichen Zug wurden die Steuern festgesetzt. In der Vorlage beantragte der Gemeinderat einen Steuerfuss von 65 Einheiten mit einem einmaligen Steuerrabatt von vier Prozent. Marcel Grüttinger, Abteilung Finanzen, erklärte, weshalb eine Steuerfusssenkung trotz eines voraussichtlichen Aufwandüberschusses von 252 400 Franken realisierbar sei: «Wir haben Kostendisziplin bewiesen, und durch eine Steuerfusssenkung sind wir motiviert, diese Disziplin beizubehalten.» Ausserdem will die Gemeinde attraktiv bleiben im kantonalen Vergleich. «Wir möchten unsere Position in der Steuerrangliste halten», führte er weiter aus.

Diesen Sommer reichten die SVP und FDP einen Gegenvorschlag ein. In ihrer Motion forderten sie, den Steuerfuss auf 67 Prozent zu belassen und einen Steuerrabatt von 8 Prozent zu gewähren. Bereits im Vorfeld gab die FDP bekannt, dass sie die Motion nicht mehr unterstütze. Die SVP hielt an der Motion fest. Vor der Gemeindeversammlung konnte der Gegenvorschlag nicht bestehen. Der Antrag aus der Motion wurde abgelehnt.

Vanessa Varisco

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