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Leserbrief

Steuerstrategie des Kantons Zug funktioniert

«Hohe Steuererträge fluten die Staatskasse», Ausgabe vom 5. April

Die Tiefsteuerstrategie des Kantons Zug funktioniert. Dies zeigt die Rechnung von 2018, welche mit einem Plus von 150 Millionen Franken abschliesst. Durch die tiefen Steuern haben Personen bis weit in den Mittelstand nach der Steuerrechnung mehr Geld im Portemonnaie als in anderen Kantonen, da deren Anteil durch die zahlreichen finanzkräftigen Einwohnerinnen und Einwohner getragen wird. Obschon ein gutes Ergebnis vorliegt, ist aber weiterhin Demut angebracht. Das Ergebnis 2018 ist von vielen Sondereffekten geprägt und sollte nicht überbewertet werden.

Der Regierungsrat lässt diese Demut leider vermissen. So will er die Einkommensgrenzen für die Prämienverbilligung um 10000 Franken erhöhen. Dies führt dazu, dass die steigenden Gesundheitskosten noch mehr verschleiert werden. Zudem wird Geld mit der Giesskanne an Menschen ausgeschüttet, welche eigentlich gar nicht darauf angewiesen wären. So hätte ich persönlich dieses Jahr Anspruch auf eine Prämienverbilligung, obwohl ich nicht darauf angewiesen bin. Um das Problem zu entschärfen, müssten die Prämienverbilligungen statt dem steuerbaren Einkommen der individuellen finanziellen Situation des Bürgers angepasst werden. Bleibt zu hoffen, dass der Zuger Kantonsrat die Weichen noch umstellt und die Giesskanne wieder zurück in die Motten­kiste stellt.

Gian Brun, Präsident Jungfreisinnige Kanton Zug, Hünenberg

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