Stiftung bringt Energie in Schule

Sensibilisieren ist das Ziel des Energieunterrichts. Die Stadt Zug will damit auch einem Label gerecht werden.

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«Das finde ich super»: Marea Meier (links) und Alexandra Walser. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

«Das finde ich super»: Marea Meier (links) und Alexandra Walser. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Gebannt sitzen die Schüler der dritten Klasse im Zuger «Kirchmatt» an ihren Pulten. Vorne referiert Judith Kiener. «Auch Windräder produzieren Strom», erklärt sie. Kiener ist Mitarbeiterin bei der Stiftung Pusch, die den Energieunterricht in der ganzen Schweiz anbietet. In der Stadt Zug wird dieser seit dem Schuljahr 2011/12 angeboten. Gemäss Stadtökologe Walter Fassbind will die Stadt Zug das Angebot während drei Jahren testen. Im vergangenen Schuljahr haben insgesamt acht Klassen das den Unterricht genutzt. Eingeführt wurde das Angebot aufgrund der Energie- und Klimastrategie der Stadt Zug. «Wir tragen das Label Energiestadt und wollen dem auch gerecht werden.» Die Bildung spiele dabei eine wichtige Rolle, so der Stadtökologe.

Dem pflichtet auch Kiener bei. Ziel sei, Kinder für das Thema Energie zu sensibilisieren und ihnen aufzuzeigen, wo ihr diese im Alltag begegnet. Der Energieunterricht steht den 3., 6. und 9. Klassen der Stadt Zug zur Verfügung. Die Themen werden jeweils der Stufe angepasst. So geht es in der Unterstufe um einen ersten Kontakt mit dem Thema. In der Mittel- und Oberstufe werde der Unterricht konkreter. «Unter anderem werde dann der Unterschied zwischen erneuerbaren und nicht erneuerbaren Energien erklärt, aufgezeigt, wie die Stromgewinnung aus Wasser, Wind und Sonne funktioniere und das Thema der Klimaerwärmung behandelt», führt Kiener aus.

st