STIFTUNG PHOENIX: Schritt für Schritt den Tritt gefunden

Nach einem Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik lebte Christian* im Übergangswohnheim der Stiftung Phoenix. Heute führt er ein selbstständiges Leben.

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Christian vor dem Übergangswohnheim an der Stiftung Phoenix an der Chamerstrasse in Zug. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Christian vor dem Übergangswohnheim an der Stiftung Phoenix an der Chamerstrasse in Zug. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Christian hat die Ostertage bei seinem Vater in Kroatien verbracht. Der 28-Jährige ist allein auf den Balkan gefahren. Das tönt wenig spektakulär, ist es aber. In der Lebensgeschichte des gebürtigen Zugers bedeutet dieser Trip ein weiterer Meilenstein auf dem Rückweg ins Licht nach einer langen Tunnelfahrt. Er ist ein Beweis dafür, dass sein Lebensast wieder tragfähig geworden ist. Der war nicht immer so stark.

«Nach dem Ende der obligatorischen Schulzeit bin ich in ein psychisches Loch gefallen», sagt Christian. Seine damals übersteigerte Euphoriephase habe seine Mutter einem Nervenzusammenbruch nahe gebracht. Sie wusste sich nicht mehr zu helfen – und «ich landete daraufhin in einer psychiatrischen Klinik, wo ich fünf Monate bleiben musste». Noch heute würden die zuständigen Ärzte über die Ursachen seines damaligen Zustands rätseln, aber das kümmert ihn nicht mehr. Viel lieber erzählt er über seinen Wandel.

Marco Morosoli

HINWEIS
* Name der Redaktion bekannt

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.