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Leserbrief

Stimmen verpuffen im Nichts

Zu den eidgenössischen Wahlen am 20. Oktober

Bei den nationalen Wahlen 2015 gab es im Kanton Zug eine grosse Listenverbindung zwischen der FDP, CVP und GLP. Entscheidende Stimmen für den Sitz der FDP lieferte damals die GLP. In den letzten vier Jahren stellte sich dann heraus, dass der FDP-Nationalrat Bruno Pezzatti zu den umweltfeindlichsten Nationalräten gehörte und kein Gehör für Klima- und Umweltschutz hatte. Dieses Jahr tritt die GLP ohne Listenverbindung an – und wirbt für eine nachhaltige Vertretung in Bern. Doch für eine ökologische Vertretung sollte man sicher nicht die GLP wählen. Diese Stimmen verhelfen zu keinem Sitz und verpuffen im Nichts, da die GLP alleine kaum einen Wähleranteil von 25 Prozent schaffen wird. Würde der GLP wirklich etwas an der Umwelt liegen, wäre sie eine Listenverbindung mit der ALG und SP eingegangen. Dann würden GLP Stimmen auch effektiv zu einem ökologischen Sitz verhelfen.

Konradin Franzini, Rotkreuz

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