Stinkende Gänse verderben den Badespass

Graugänse sorgen in Zug für rote Köpfe. Grund: Sie hinterlassen Kothaufen auf der Liegewiese einer beliebten Badi. Jetzt reagiert die Stadt.

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Baden beim Brüggli macht gegenwärtig kaum so viel Spass wie in anderen Jahren. Themenbild. (Bild: Werner Schelbert  / Neue ZZ)

Baden beim Brüggli macht gegenwärtig kaum so viel Spass wie in anderen Jahren. Themenbild. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Nicht nur das Wetter lässt zu wünschen übrig – auch sonst macht das Baden am Zuger Badestrand Brüggli zurzeit wenig Spass. Aktuell herrschen gar eklige Zustände. Der Grund: Zahlreiche Graugänse haben dort flächendeckend Kothaufen hinterlassen. Nun hat die Stadt einen runden Tisch einberufen, um für das Problem zwischen Badenden und Vögeln eine Lösung zu finden. «Es gilt nun, den Nutzungskonflikt zwischen Badenden und Vögeln zu lösen», erklärt Peter Ulmann, Co-Amtsleiter des kantonalen Amtes für Wald und Wild auf Anfrage.

Rund 80 Tiere

Massnahmen im öffentlichen Raum, wie im Brüggli, macht erstmals die revidierte Eidgenössische Jagdverordnung möglich, die am Montag in Kraft tritt. Die Population der Graugänse am Zugersee, die derzeit rund 80 Tiere beträgt, soll vermindert werden. Abschüsse sind jedoch nicht vorgesehen, wie Ulmann erklärt.

Luc Müller

 
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