STRAFANSTALT BOSTADEL: Villiger in der Bostadel-Aufsichtskommission

Der Zuger Regierungsrat Beat Villiger folgt auf seinen Basler Kollegen Guy Morin als Präsident der Paritätischen Aufsichtskommission für die Strafanstalt Bostadel. Im Bostadel sind 108 Plätze für den Normalvollzug und 10 Plätze in der Sicherheitsabteilung vorhanden.

Drucken
Teilen
Neuer Präsident der Bostadel-Aufsichtskommission: Regierungs­rat Beat Villiger. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Neuer Präsident der Bostadel-Aufsichtskommission: Regierungs­rat Beat Villiger. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Nach dem positiven Rechnungsabschluss einer ersten Bauphase, stehen in der Strafanstalt in den nächsten Jahren weitere Sanierungen an.

Wie die Sicherheitsdirektion des Kantons Zug in einem Presse-Communiqué am Donnerstag mitteilte, hat Regierungs­rat Beat Villiger per Anfang 2009 das Präsidium der Paritätischen Aufsichtskommission (PAKO) für die durch die Kantone Zug und Basel-Stadt betriebene Strafanstalt Bostadel übernommen.

Der Wechsel des Präsidiums erfolgte aufgrund der Wahl von Regierungsrat Dr. Guy Morin zum Regierungspräsidenten von Basel-Stadt. Er war seit 2005 Mitglied der PAKO und präsidierte diese seit 2007. Die PAKO ist das Aufsichtsgremium über die als öffentlichrechtlich geführte Anstalt Bostadel. Die Basler Regierung ist neu durch Regierungsrat Hanspeter Gass in der PAKO vertreten.

Knapp 1 Million Franken weniger an Baukosten
Unter anderem beschäftigte sich die PAKO mit dem dreijährigen Bauprojekt zur Verbesserung der sicherheitstechnischen Einrichtungen, einer zusätzlichen Werkstätte und einer Sicherheitsabteilung
mit zehn Plätzen.

Vom im Jahr 2006 abgeschlossenen Bauprojekt liegt nun der rechnerische Abschluss vor. Die Baukosten beliefen sich gesamthaft auf knapp 19 Millionen Franken. Dies sind 924'284 Franken weniger als budgetiert.

Auch die in der Zwischenzeit erfolgte definitive Abrechnung der Bundessubvention zeigt Erfreuliches: Die Zahlung fiel mit 6.1 Millionen um 200'000 Franken höher aus, als provisorisch zugesagt.

Aus dem Baufonds des Konkordates der Nordwest- und Innerschweiz flossen weitere 2.6 Millionen Franken ein. Die Nettokosten für den Kanton Zug betrugen so schlussendlich insgesamt 2.7 Millionen Franken und liegen damit um über eine Million Franken tiefer als 2002 bewilligt.

get