STRAFANSTALT: Der Kantonsrat erhält den Schwarzen Peter

Störender Lärm von den Häftlingen der Zuger Strafanstalt: Eine Kommission hebt den Mahnfinger, doch der Baudirektor weist die Kritik zurück. Er startet zum Gegenangriff.

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Blick auf die Strafanstalt Zug. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Blick auf die Strafanstalt Zug. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Kritik der Staatswirtschaftskommission (Stawiko) an der regierungsrätlichen Vorlage für bauliche Lärm- und Einsichtschutzmassnahmen bei der Strafanstalt will Heinz Tännler nicht einfach schlucken. Dass die Kommission mehrheitlich die Meinung vertritt, dass die damalige Projektleitung zu rügen sei, weil sie grundlegende Anforderungen an eine Strafanstalt nicht berücksichtigt habe, treibt Tännler auf die Palme.

Er weist darauf hin, dass dem Kantonsrat sehr wohl bewusst gewesen sei, dass sich die Anstalt dereinst mitten im Stadtzentrum befinden würde. Eine Verlegung auf die «grüne Wiese» habe er jedoch abgelehnt. Trotzdem sei der Lärm bei den Experten immer ein Thema gewesen. Deshalb hätten sie sich auch für entsprechende Kastenfenster entschieden. Damit hätte die Lärmbelästigung gelöst werden können. Doch auch diesen Vorschlag hätten sowohl Kantonsrat wie Kommissionen abgelehnt.

Freddy Trütsch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.