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STRAFGERICHT: Bei Streit Ohrstück abgebissen – aus Notwehr?

Bei einer Keilerei auf einer Baustelle wird ein 51-jähriger Chamer verletzt. Dafür verantwortlich macht er zwei Brüder aus Luzern. Vor Gericht stehen alle drei.
(Symbolbild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

(Symbolbild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Klar ist, dass sich die drei – alle sind schon mehrmals mit dem Gesetz in Konflikt gekommen – vor dreieinhalb Jahren in die Haare geraten sind. An einem Julimorgen vor 9 Uhr kam es auf einer Baustelle im Baarer Neufeldquartier zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem älteren der Brüder und dem 51-jährigen Chamer. Erst tauschten die serbischen Landsleute obszöne Beleidigungen aus, dann wurden sie handgreiflich.

Zugegebenermassen hat der ältere der Brüder den Gegner mit beiden Händen am Kopf festgehalten – und zugebissen. Er erwischte ein Stück des linken Ohrs. «Ich war in Panik. Das habe ich nicht gewollt. Es tut mir leid.» In der Folge spielten auch je nach Version ein Vorschlaghammer, ein Schlagstock, eine Gaspistole und der Sohn des Chamers eine Rolle, der interveniert haben soll. Dann griff die Polizei ein.

Da ein vorgeladener Zeuge am Mittwoch nicht Gericht erschien, steht ein Urteil noch aus.

Chantal Desbiolles

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.

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