STRAFGERICHT: Brandstifter aus Oberägeri verurteilt

Innert knapp dreier Jahre legte ein Feuerwehrmann fünf Brände. Darunter befand sich die Scheune des Stiefvaters. Weshalb er dies tat, kann er nicht sagen.

Drucken
Teilen
Der Brand in der Schreinerei beim Kurhaus Ländli im November 2004. (Archivbild pd)

Der Brand in der Schreinerei beim Kurhaus Ländli im November 2004. (Archivbild pd)

Ein 26-jähriger Oberägerer hatte zwischen 2004 und 2007 in seiner Gemeinde fünf Brände gelegt. Dabei waren Schäden von rund 1,5 Millionen Franken entstanden. Menschen und Tiere kamen nicht zu Schaden.

Wegen mehrfacher Brandstiftung, versuchter Brandstiftung und Hausfrie­densbruchs bestrafte das Strafgericht am Mittwoch den Feuerwehrmann mit 27 Monaten Freiheitsstrafe.

Anstelle des Vollzugs wurde eine stationäre therapeutische Massnahme angeordnet, um den angeschlagenen Mann zu heilen. Diese Behandlung werde voraussichtlich länger dauern als die Strafverbüssung im Gefängnis, sagte dazu Paul Kuhn, stellvertretender Oberstaatsanwalt.

Täter zeigt Reue
«Es tut mir leid. Ich weiss wirklich nicht, wieso es dazu kam», sagte der Beschuldigte in seinem Schlusswort. «Ich bin daran, dies herauszufinden. Ich will die Therapie zum Abschluss bringen und möchte mich bei den Betroffenen entschuldigen.»

Jürg J. Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.