STRAFGERICHT: Polizisten und Mitfahrer in Gefahr gebracht

Statt sich kontrollieren zu lassen, gab der Autolenker Vollgas. Dies sei versuchte Tötung, sagt die Staatsanwältin. Die Richter haben sich noch nicht entschieden.

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Polizeikontrolle.  (Symbolbild Neue LZ)

Polizeikontrolle. (Symbolbild Neue LZ)

Eine Freiheitsstrafe von sieben Jahren fordert Staatsanwältin Martina Weber für einen 27-jährigen türkischstämmigen Ausländer. Dieser war im Dezember 2005 in eine Polizeikontrolle auf der Autobahn bei Walterswil gefahren. Der Lenker war angetrunken und bekifft unterwegs. Laut seinem Verteidiger wollte sich der Automobilist der Kontrolle entziehen. Dies sei reell möglich gewesen. 

Stattdessen prallte er ungebremst mit mindestens 75 km/h in ein Polizeiauto, das Totalschaden erlitt. Ernstlich verletzt wurde niemand. Sieben Polizeibeamte könnten tot sein – fünf Männer und zwei Frauen, so die Staatsanwältin. Nur dank der Geistesgegenwart der Polizisten und mit Glück habe es keine Tote gegeben, führte die Staatsanwältin vor dem Strafgericht aus.

Jürg J. Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.