STRASSENBAU: Autobahn: Cham ist vom Kanton enttäuscht

Die Gemeinde befürwortet den Sechsspurausbau der Autobahn. Aber nicht zu jedem Preis. Nun hat sie einen Kampf verloren. Aufgeben will sie aber nicht.

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Ursi Luginbühl, Vorsteherin Verkehr und Sicherheit in der Gemeinde Cham. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Ursi Luginbühl, Vorsteherin Verkehr und Sicherheit in der Gemeinde Cham. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Anfang Jahr war der Gemeinderat Cham besorgt: Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) hat den Sechsspurausbau der A 4 bewilligt. Gleichzeitig hat es sämtliche Einsprachen abgewiesen – und damit auch jene, die Cham im September 2007 erhoben hat. «Wir sind enttäuscht», sagt Ursi Luginbühl, Vorsteherin Verkehr und Sicherheit in der Gemeinde Cham. Trotzdem wird der Gemeinderat nun auf eine Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht verzichten – wie der VCS.

«Mangelnder gemeinsamer politischer Wille für ein gutes Projekt kann nicht durch eine juristische Auseinandersetzung ersetzt werden», begründet die Exekutive ihren Entscheid in der Mitteilung. «Es wäre zudem schwierig gewesen», ergänzt Luginbühl. Denn Cham forderte in ihrer Einsprache, dass beim Bauprojekt Massnahmen getroffen werden sollen, um Belastungen für die Umwelt und die Bevölkerung im Voraus zu vermeiden oder weitgehend zu verringern.

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.