STRASSENBAU: Baustellenmarathon auf dem Weg nach Arth

Auf der Strasse von Zug nach Arth wird seit Jahren fleissig geflickt. Ein Ende ist aber nicht in Sicht.

Drucken
Teilen
Die Bauarbeiter Ivo Sidler, Mite Ruskov und Bozin Dimovan (von links) an der Artherstrasse. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die Bauarbeiter Ivo Sidler, Mite Ruskov und Bozin Dimovan (von links) an der Artherstrasse. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die Fahrt von Zug nach Arth verlangt momentan von den Automobilisten gute Nerven. Der Grund: Mehrere Baustellen und Lichtsignalanlagen auf der Kantonsstrasse sorgen für einen regelrechten Hindernislauf. Aktuell wird auf der Artherstrasse/Zugerstrasse gleich an fünf Orten gebaut. «Viele Arbeiten im Strassenbau sind an die wärmere Jahreszeit gebunden», sagt der Zuger Kantonsingenieur Hannes Fässler. Denn Arbeiten an der Strasse und an den Kunstbauten seien im Winter wegen Schnee und Kälte nicht möglich. «Zudem wird versucht, die Arbeiten in den verkehrsarmen Ferienzeiten zu erledigen, damit es zu weniger Behinderungen kommt.» So komme es, dass sich die Arbeiten zu bestimmten Jahreszeiten häuften.

Anspruchsvolle Kunstbauten
Die Strecke zwischen Zug und Arth wird seit Jahren immer wieder von Baustellen gesäumt. «Auf dieser Strasse gibt es sehr viele Kunstbauten, vor allem im Raum Walchwil», so Fässler. «Die meisten davon sieht der Verkehrsteilnehmer gar nicht, wenn er mit dem Auto darüberfährt». Im Unterhalt seien solche Kunstbauten anspruchsvoll. «Sie müssen von uns regelmässig inspiziert und kontrolliert werden, da sie auf Wettereinflüsse und Abnützungen anfällig sind.» Entsprechend aufwändig sind deshalb auch die Sanierungsarbeiten. «Oft kommen bei den Arbeiten auch Taucher einer Spezialfirma zum Einsatz.»

Ein Ende der Bauarbeiten auf der Kantonsstrasse ist vorerst nicht in Sicht. «Kleinere Sanierungsprojekte werden sich immer wieder ergeben», sagt Fässler. Aber: «Die grössten Arbeiten sind mittlerweile erledigt.»

Andreas Oppliger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.