STREETHOCKEY: Die Rebells sind auf der Suche nach der Siegerstrasse

Die Oberwiler sehen sich nach zwei Niederlagen in einer ungewohnten Lage.

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Die Oberwil Rebells (vorne) wollen wieder zum Siegen zurück finden. (Bild: Roger Zbinden)

Die Oberwil Rebells (vorne) wollen wieder zum Siegen zurück finden. (Bild: Roger Zbinden)

Nach dem überraschenden Cup-Out gegen das unterklassige La Chaux-de-Fonds im Dezember verloren die Oberwil Rebells jüngst den zweiten Ernstkampf in Folge – 2:5 gegen Grenchen in der NLA. Am Sonntag trifft der ­Leader auf den Viertplatzierten Belp (14.00, Giessenbad).

Die Devise für Stürmer Raphael Melliger ist klar: «Nach den beiden Niederlagen gilt es, auf die Siegerstrasse zurückzufinden. Da sich die direkte Halbfinalquali­fikation in unmittelbarer Nähe befindet, werden wir nun versuchen, teamintern zu variieren und verschiedene Blockzusammensetzungen auszuprobieren. Jedes kommende Spiel dieser zweiten Qualifikationsphase betrachten wir als Playoff-Vorbereitung.»

Auf dem Transfermarkt aktiv

Das Duell mit den überaus motivierten Belpern wird indes alles andere als einfach. Sie verzeichneten am vergangenen Wochenende allerdings eine überraschende Niederlage. Im Cup scheiterte das Team um Trainer Ronny Strähler an Sierre, dies trotz eines massiv aufgestockten Kaders. Die Berner verpflichteten neben dem altbekannten Kanadier McFadden, der das Ausländerkontingent nicht mehr belastet, zwei weitere ausländische Verstärkungsspieler. Azevedo und Pospisil waren beide in verschiedenen Nationalmannschaften an der WM 2015 in Zug aktiv. Azevedo stand für Kanada als Verteidiger im Einsatz, während Pospisil in der Abwehr von Tschechien agierte. Nun liegt der Fokus der Belper wieder auf der Meisterschaft. Mit diesen Zuzügen und der Rückkehr von Michael Zürcher, Yannick Strähler und Manuel Hirschi gehören die Berner wieder zum Kreis der engsten Favoriten um den Schweizer-Meister-Titel.

Keine Rechenspiele

Die bisherigen beiden Duelle zwischen den Zentralschweizern und Belp gewannen die Zuger mit 4:2 respektive 7:1. Alessio Faina sieht in der kommenden zweiten Phase der Meisterschaft eine gute Möglichkeit zur Playoff-Vorbe­reitung: «Ob wir am Ende Dritter oder Vierter sind, spielt für uns keine Rolle. Willst du am Ende der Saison den Pokal in die Höhe stemmen, musst du jeden Gegner mindestens zweimal besiegen. Die Aussichten auf Heimvor­teil in den Halbfinals sind nach der Niederlage von Oberwil gegen Grenchen sowieso eher schlecht», konstatiert er. Die ­Berner stehen vor einem intensiven Wochenende: Heute Abend treten sie gegen den Zweitplatzierten aus Grenchen an und am Sonntag wie erwähnt gegen den Leader aus Oberwil. (red)