STREETHOCKEYPLATZ: Der Stadtrat nimmt jetzt einen neuen Anlauf

Der Kampf um einen neuen Trainingsplatz für die Oberwil Rebells geht weiter. Der Stadtrat gibt sich trotz Gegenwind optimistisch.

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Maurus Schönenberger, Präsident der Oberwil Rebells. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Maurus Schönenberger, Präsident der Oberwil Rebells. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Eigentlich hätte sich der Grosse Gemein­de­rat der Stadt Zug (GGR) schon im Juni mit der Bauvorlage «Streethockeyplatz» befassen müssen. 

Der Stadtrat sistierte das Geschäft damals aber, um die Vorlage nochmals eingehend zu überarbeiten. Jetzt liegen die Pläne für ein Provisorium für die Streethockeyaner in der Herti-Nord erneut vor. Mit dem Ergebnis, dass die Kosten auf 1,07 Millionen Franken reduziert werden konnten. Ursprünglich war einmal von einem Betrag von 1,38 Millionen Franken für das Provisorium die Rede. Dieses hätte allerdings gar im Choller platziert werden sollen.

Doch der Streethockey-Ersatzplatz steht weiterhin unter Beschuss. «Gegen das Baugesuch sind 53 Einsprachen eingereicht worden», sagt Marietta Huser vom städtischen Baudepartement.

Baubeginn 2009?
Der Stadtrat lässt sich durch diese Einwendungen aber nicht aus der Fassung bringen. «Geplant ist, mit den Bauarbeiten im Frühling 2009 zu beginnen», schreibt der Stadtrat in den Projektunterlagen zuhanden des GGR. Die Exekutive vergisst dabei aber nicht, gleich darauf hinzuweisen, dass eine Verzögerung durch Einsprachen möglich ist. 

«Die genannte Frist ist sehr optimistisch«, sagt der Stadtschreiber Arthur Cantieni und verbindet seine Aussage mit der Hoffnung, dass «die Rebells temporär in der Herti geduldet werden». Rebells-Obmann Schönenberger ist pessimistischer: «Ich fürchte, dass die Zeit für den Bau des neuen Platzes nicht reicht.»

Die jetzt vorgelegte Lösung ist zonenkonform. Zudem liegt auch die Zusage der Korporation für den dazu nötigen Mietvertrag schon vor.

Marco Morosoli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.