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Zuger Parktower: Streit um Nutzungsrecht geht weiter

Das Stadtparlament bleibt bei seinem Auftrag an den Stadtrat, das Nutzungsrecht im Gesellschaftsraum des Parktowers zu veräussern. Es hat eine entsprechende Motion erheblich erklärt.
Charly Keiser
Noch immer ist nicht klar, wie es mit dem Gesellschaftsraum des Parktowers im obersten Stock weitergeht. (Bild: Maria Schmid (Zug, 29. Juli 2016))

Noch immer ist nicht klar, wie es mit dem Gesellschaftsraum des Parktowers im obersten Stock weitergeht. (Bild: Maria Schmid (Zug, 29. Juli 2016))

Gestern Nachmittag wurde im GGR ein weiteres Kapitel in Sachen «Nutzungsrecht für den Gesellschaftsraum im Parktower» geschrieben. Und um es gleich vorweg zu nehmen: Die Zeit geht weiter ins Land, ohne, dass besagtes Nutzungsrecht veräussert ist, oder die Stadt mit dem Ausbau und damit der baldigen Nutzung und Vermietung des Raums beginnen kann. Dies, weil der Grosse Gemeinderat der Stadt Zug (GGR) sich gestern mit 15 zu 14 Stimmen bei vier Enthaltungen dafür aussprach, eine gewisse Motion erheblich zu erklären und nicht abzuschreiben. In dieser fordern Eliane Birchmeier (FDP), Gregor Bruhi (SVP), Karen Umbach (FDP) und Hugo Halter, (CVP) die Rückgabe des Nutzungsrechts für den Gesellschaftsraum und eine Änderung des entsprechenden Bebauungsplans.

Brach liegender Gemeinschaftsraum

Bereits seit drei Jahren wird das höchste Gebäude der Stadt und des Kantons bekanntlich bewohnt. Doch noch immer ist der wohl schönste Raum des Baus im obersten Stock eine Brache. Zuerst waren sich Stadt und Eigentümer über das Nutzungsreglement nicht einig und musste ein Schiedsgericht entscheiden. Dann schrieb die Stadt rote Zahlen und statt Hunderttausende zu investieren, verlangten die Bürgerlichen den Verkauf des Rechts.

Obwohl der Staatssäckel zwischenzeitlich wieder prall gefüllt ist, kam es nicht zum Stimmungsumschwung. Dazu könnten auch die zum Teil an Beleidigung grenzenden Voten beigetragen haben, mit denen die sachliche Ebene deutlich verlassen wurde. Es nützte auch nichts, dass Stadtpräsident Dolfi Müller von der seit einigen Tagen im Raum stehende Vergabe an eine private Gruppe warnte, die mehr die «Mutter aller Pleiten» statt die eines «Königswegs» sei.

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