Studenhütte als Drehpunkt

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Vorgeschichte Der Oberägerer Seeplatz ist schon lange ein Zankapfel: Ein erstes 11,6 Millionen Franken teures Umgestaltungsprojekt wurde 2011 von der Bevölkerung nicht angenommen. Die abgespeckte Version für rund 3,6 Millionen Franken schliesslich kam 2014 durch. Zunächst werden die nötigen Reparaturen am Seeplatz und dem Schiffssteg vorgenommen, erst anschliessend sollte der Umbau der Studenhütte in Angriff genommen werden. So weit ist es bis jetzt nicht gekommen.

Damals schon war in der oberen Etage der Jugendtreff und ­­im Erdgeschoss der Segel-Club Aegeri eingemietet. Der Plan: Der Jugendtreff soll in den Güterschuppen des «alten Bahnhöflis» verlegt werden. Der Segel-Club wird mit seinem Clublokal eine Etage höher ziehen, und im Erdgeschoss wird ein Bistro eingerichtet.

Kündigung wird angefochten

Das denkmalgeschützte «Bahnhöfli» sorgte im Dorf für so viele Diskussionen, dass schliesslich entschieden wurde, dass das Gebäude verkauft werden soll. Der Jugendtreff zieht folglich nicht um und bleibt in der Studenhütte. Der Segel-Club kann nicht ins obere Geschoss ziehen. Da sich der Gemeinderat und der Segel-Club Aegeri nicht auf eine gemeinsame Nutzung des Erdgeschosses einigen konnten, wurde dem Club der Mietvertrag auf Ende 2017 vorzeitig gekündigt. Dagegen wehrt sich der Segel-Club. Er hat die Kündigung bei der kantonalen Schlichtungsstelle angefochten. (cro)