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STUDIE: Die Zuger Migration ist etwas anders

Wegen guten Jobs lassen sich Ausländer in Zug nieder – das ist keine Überraschung. Aber in den kleinen Wirtschaftskanton zieht es überdurchschnittlich oft auch die Familie des Arbeitnehmers.
Tabellen des Berichts bieten Daten oft im Vergleich mit jenen der Nachbarkantone an. (Bild: PD)

Tabellen des Berichts bieten Daten oft im Vergleich mit jenen der Nachbarkantone an. (Bild: PD)

Grafik: Nationalitäten. (Bild: pd)

Grafik: Nationalitäten. (Bild: pd)

Ende 2013 zählte der Kanton Zug 118‘118 ständige Einwohnerinnen und Einwohner. Davon
hatten 30‘543 Personen einen ausländischen Pass. 43 Prozent der Ausländerinnen und Ausländer (zum Vergleich: Schweizer 33 Prozent) verfügen über einen Abschluss auf Tertiärstufe, alleine 34 Prozent (Schweizer 16 Prozent) über einen (Fach-)Hochschulabschluss. In den Nachbarkantonen sind die Werte deutlich tiefer.

Kinderreicher, jünger

Diese Zahlen stammen aus der neuen und ersten Studie über Migration im Kanton Zug. Sie nennt die Arbeitsstelle als Hauptgrund für ausländische Personen, sich in Zug niederzulassen. Wesentlich häufiger als im Schweizer Durchschnitt kommen aber Personen im Rahmen eines Familienzusammenschlusses. Vier von zehn ausländischen Personen sind Familienmitglieder von Arbeitskräften. So ist der Anteil von Familien mit Kindern höher als im Schweizer Durchschnitt (42 Prozent / 32 Prozent).

Grafik: Hauptsprachen. (Bild: pd)

Grafik: Hauptsprachen. (Bild: pd)

Insgesamt ist die ausländische Bevölkerung auch jünger: Vor allem Personen zwischen 15 und 24 Jahren haben bei der ausländischen Bevölkerung ein stärkeres Gewicht als bei den Schweizerinnen und Schweizern.

Deutsche führen die Einbürgerungsliste an

Im Jahr 2013 haben im Kanton Zug 515 Personen die Staatsbürgerschaft erworben. Die meisten Eingebürgerten stammen aus Deutschland, Serbien, dem Kosovo, der Türkei oder aus Bosnien und Herzegowina.

Grafik: Aufenthaltsstatus. (Bild: PD)

Grafik: Aufenthaltsstatus. (Bild: PD)

Im Kanton Zug entfallen rund die Hälfte aller neuen Staatsbürgerschaften auf diese fünf Herkunftsländer, die meisten davon (19 Prozent) auf Personen aus Deutschland. Fast gleich viele Einbürgerungen entfielen in Zug auf Personen aus Serbien (9 Prozent), dem Kosovo (8 Prozent), der Türkei und Bosnien-Herzegowina (beide 7 Prozent).

pd/cv

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