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Unihockey: Sudden Death vor der Verlängerung

Wenige Sekunden haben Zug United in der 7. Runde der NLA gegen Meistertitelanwärter und Neo-Leader Grasshoppers zu einem überraschenden Punktgewinn gefehlt.
Peter Rohner
Simon Abt (am Ball) und die United schrammt knapp an einem Punktgewinne vorbei. (Bild: Roger Zbinden, freier Fotograf (Zug, 22. September 2018))

Simon Abt (am Ball) und die United schrammt knapp an einem Punktgewinne vorbei. (Bild: Roger Zbinden, freier Fotograf (Zug, 22. September 2018))

Die Grasshoppers griffen noch einmal an. Die 259 Zuschauer in der Zuger Sporthalle stellten sich bereits auf die Verlängerung ein. Doch der Ball blieb in der Defensivzone der United. Deren Spieler brachten den Ball nicht weg. Michael Zürcher spedierte den Ball irgendwie von hinter dem Tor in die gefährliche Zone. Zugs Goalie Daniel Mück hechtete nach dem Ball, doch Joel Rüegger war gedanklich etwas schneller. Der Topskorer der letzten Saison stocherte den Ball unter dem Zuger Keeper über die Linie. 59:24 zeigte die Matchuhr – und 5:6.

Zwar versuchte Zug United in den verbleibenden 36 Sekunden, den neuerlichen Ausgleich noch zu erzielen. Doch geprüft wurde GC-Keeper Pascal Meier nicht mehr. So standen die Zentralschweizer mit leeren Händen da, derweil sich GC wieder an Wiler-Ersigen vorbei auf die Leaderposition schob.

Der Vergleich der Punktesammler

Auch im Duell der beiden besten Skorer der letzten Saison behielt der Stadtzürcher Vertreter das bessere Ende. Rüegger hatte vor dem Siegtor per Penalty bereits zum zwischenzeitlichen 4:2 getroffen und wenig später das vermeintlich kursweisende 5:2 vorbereitet. Zugs Billy Nilsson musste sich mit zwei Skorerpunkten begnügen.

Mit einem direkt verwandelten Freischlag kurz vor Ende des zweiten Drittels zum 4:5 hatte er die Spannung zurück in die Sporthalle gebracht. Allerdings scheiterte er im Schlussdrittel mit einem Penalty an Pascal Meier; es wäre der Ausgleich gewesen. Dieser gelang vier Minuten vor dem Ende Patrik Rokka mit einem sehenswerten Solo gleichwohl noch.

Letztlich büssten die Zuger für zwei Doppelschläge de Zürcher: Vom 2:1 zum 3:1 binnen 21 Sekunden in der 8. Minute. Und vom 4:2 zum 5:2 von der 28. bis zur 30. Minute. Damit unterlagen die Zuger zum zweiten Mal binnen 72 Stunden gegen ein NLA-Topteam 5:6 und ist unvermittelt wieder in einer unbequemeren Tabellenlage als vor den beiden Spitzenspielen. Wobei die Tabelle der NLA auch nach sieben Runden und vor der zweiwöchigen Nationalmannschaftspause kaum klare Konturen aufweist. Die Reserve Zugs auf den Playoff-Strich beträgt derzeit zwei Punkte. (pro)

Resultate und Ranglisten finden Sie hier.

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