Superreicher wollte in den Park-Tower einziehen

Erst jetzt wird bekannt, warum der Zuger Stadtrat tatsächlich auf die öffentliche Nutzung im jüngsten Hochhaus verzichten wollte. Und was er verschwiegen hat.

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So wird der Parktower in Zug dereinst aussehen. (Visualisierung pd)

So wird der Parktower in Zug dereinst aussehen. (Visualisierung pd)

Die Debatte um den öffentlichen Zugang im Hochhaus Uptown ist erst ein paar Monate alt – da hat sie sich erneut entzündet. Diesmal an der Frage, ob auch im jüngsten Hochhaus Park-Tower ein Raum im obersten Stockwerk für Zugerinnen und Zuger zur Verfügung gestellt werden soll. Die Antwort haben die beiden Kommissionen des Grossen Gemeinderats unlängst gegeben, als sie den Gemeinderat zurückpfiffen, als er auf dieses Recht verzichten wollte. Dabei hat er offenbar nicht mit offenen Karten gespielt, wie sich jetzt zeigt.

Das Oberste Geschoss des Park Towers soll zur öffentlichen Nutzung freigegeben werden. Das Bild zeigt die grandiose Aussicht des Towers. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
22 Bilder
Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ
Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ
Die Gipfelhöhe von 81 Metern ist erreicht. Der Park-Tower, der ab nächstem Frühling bezogen werden kann, ist im Prinzip schon jetzt das höchste Gebäude im Kanton Zug. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Das als «exklusiv» beworbene Gebäude mit «hochwertigen Materialien» und in der Tat noblen Kaufpreisen wird in Sachen Fassade komplett aus dem Ausland bestückt. Genauer gesagt aus China. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
In der Regel schaut Kranführer Peter Linhart konzentriert nach unten - auf die Park-Tower- Baustelle. Für den Fotografen macht er eine Ausnahme. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Jede Woche ein Stockwerk höher: Parktower beim Bahnhof Zug am 18. April 2013. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Blick auf die Baustelle des Parktowers. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Diese Woche wurden beim Park-Tower der Kern des 20. Stockwerkes und die Aussendecke des 17. Obergeschosses betoniert. Kranführer Peter Linhart bei seinem Arbeitsplatz. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
18. April 2013: In grossen Schritten geht es vorwärts. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Der Parktower am 31. Januar 2013. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
24. August 2012: Unterirdisch entsteht eine riesiges Tiefgarage... (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
... die derzeit betoniert wird. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Die Baustelle am 15. Mai 2012. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Die Baustelle am 15. Mai 2012. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Baubeginn am 7. März 2012. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Baubeginn am 7. März 2012. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
So soll das höchste Gebäude des Kantons Zug dereinst aussehen. (Bild: PD)
Bild: PD
Bild: PD
Bild: PD
So soll das höchste Gebäude des Kantons Zug in der Nacht dereinst aussehen. (Bild: PD)

Das Oberste Geschoss des Park Towers soll zur öffentlichen Nutzung freigegeben werden. Das Bild zeigt die grandiose Aussicht des Towers. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Die Peikert Immobilien AG stand kurz davor, die obersten beiden Stockwerke zu verkaufen. An einen sehr potenten Steuerzahler aus dem Glencore-Verwaltungsrat, der derzeit in Walchwil wohnt. Doch es kam anders. Der potenzielle Käufer sprang ab, weil ein Gemeinschaftsraum in dieser Grösse und mit dieser Ausrichtung nicht mit seiner Vorstellung von Privatsphäre vereinbar gewesen sei. Er sei überdies nicht der Einzige, der sich während der laufenden öffentlichen Debatte zurückgezogen habe, sagt Bernhard Häni, Mitinhaber der Peikert Immobilien AG.

Chantal Desbiolles

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