SVP: Risch-Rotkreuz: Eklat unter Parteifreunden

An der Generalversammlung der SVP Risch-Rotkreuz wollte ein Mitglied den gesamten Vorstand absetzen lassen. Und wurde selber geschasst.

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Ferdi Brunner, ausgeschlossenes Mitglied. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Ferdi Brunner, ausgeschlossenes Mitglied. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Von einem «Eklat innerhalb der Partei» ist in dem anonymen Schreiben die Rede, das unserer Zeitung vorliegt. Darin wird geschildert, wie Parteimitglied Ferdi Brunner an der Generalversammlung der SVP Risch-Rotkreuz im März mit seinem Antrag den gesamten Vorstand abwählen lassen wollte. Und am Ende selber von der Partei ausgeschlossen wurde.

Derzeit läuft die Rekursfrist, wie Ferdi Brunner auf Anfrage der Neuen ZZ bestätigt. Es sind harsche Vorwürfe, die er dem Vorstand seiner Partei macht. Dieser leiste sich «krasse Verfehlungen», und einzelne Vorstandsmitglieder würden ihren Aufgaben nicht korrekt nachkommen. Brunners Unmut richtet sich im Besonderen gegen den Parteipräsidenten, Kantonsrat Franz Zoppi, sowie Gemeinderat und Vorstandsmitglied Albert Dönni. Sie würden nicht für die Interessen der SVP einstehen und parteischädigendes Verhalten von Mitgliedern tolerieren. Beispiele dafür hat er minutiös dokumentiert.

Andrée Stössel

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.