SVP stellt dem Stadtrat Fragen zur Digitalisierung 3.0

Die Stadt Zug soll sich zum Thema Blockchain-Technologie äussern. Im Zentrum steht deren Einsatz in der Verwaltung.

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(fae) Ende November hat Gemeinderat Thomas Dubach im Namen der SVP Fraktion im GGR der Stadt Zug bei Stadtrat eine Interpellation eingereicht. Kernthema ist die Zukunft der Stadt Zug mit Fokus auf die Blockchain-Technologie. Die Stadt Zug, so schreibt Dubach, treibt die Digitalisierung voran und soll zur Smart City werden. Die Digitalisierung selbst schreite mit rasanter Geschwindigkeit voran. Je nach Definition könne man heute vom Web 3.0 sprechen, wo speziell die Blockchain-Technologie eine wichtige Rolle spiele. Diese solle dem Benutzer grundsätzlich die Herrschaft über deine Daten bringen und zentrale Schnittstellen können dabei weggelassen werden.

Die Stadt Zug habe sich, so Dubach weiter, unter anderem bei der Anwendung der Blockchain-Technologie hervorgetan und habe als erste Gemeinde der Welt in einer Pilotphase eine Blockchain-basierte digitale Identität ermöglicht. Doch entwickle sich die Welt natürlich auch ausserhalb Zugs weiter, und verschiedene Gebietskörperschaften hätten inzwischen Erfahrungen mit der Blockchain gesammelt.

Folgende Fragen im Wortlaut stellt Thomas Dubach im Namen der SVP in diesem Kontext an den Zuger Stadtrat:

– Wie beurteilt der Stadtrat das Potenzial der Blockchain-Technologie bezüglich deren Anwendung im Verwaltungsbereich?

– Wo sieht der Stadtrat Schwachstellen in der Blockchain-Technologie und ist somit skeptisch bezüglich deren Anwendung im Verwaltungsbereich?

– Gibt es in der Verwaltung der Stadt Zug aktuell konkrete Projekte im Zusammenhang mit Blockchain, und wie sehen diese aus? Und gibt es konkrete Pläne für neue, zukünftige Projekte, und wie sehen diese aus?

– Wie steht die Stadt Zug bezüglich Blockchain-Anwendungen im Verwaltungsbereich im Vergleich mit anderen Gemeinden da?

– Hinsichtlich lokal angesiedelten Unternehmen der Tech-lndustrie generell, was könnte – unter Nennung der aktuell wichtigsten Standortvorteile aus Sicht der Stadt Zug – noch verbessert werden, dass auch in Zukunft unser Standort zum Zug kommt?

Thomas Dubach verweist an dieser Stelle auf eine Studie der Staatskanzlei Zürich zum Einsatz der Blockchain-Technologie in der kantonalen Verwaltung.