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SWISSCOM-TV: Damit der EVZ-Fan weiter seine Lieblinge sehen kann

Die Swisscom hat die Rechte für die Übertragung der Eishockey-Meisterschaft an die Schweizer Kabelnetzbetreiber verloren. Einige EVZ-Fans müssen jetzt wohl tiefer ins Portemonnaie greifen.
Swisscom orientiert über ihr TV-Update, fotografiert an einer Pressekonferenz in Zürich. (Bild: Keystone / Walter Bieri)

Swisscom orientiert über ihr TV-Update, fotografiert an einer Pressekonferenz in Zürich. (Bild: Keystone / Walter Bieri)

Im Eishockey heisst die höchste Spielklasse nicht mehr NLA, sondern National League. Das dürfte Eishockeyfans egal sein. Wo er zu Hause die Spiele seiner Lieblinge anschauen kann, interessiert ihn hingegen bestimmt.

Klar ist: Kunden von Swisscom-TV müssen umdenken. Die Schweizer Kabelnetzbetreiber – organisiert unter dem Label ­Suissedigital – haben sich die Rechte für die Eishockey-Übertragungen geangelt. Vertragspartner ist die UPC, die auch zu Suissedigital gehört. UPC bezahlt fürs Eishockeypaket pro Jahr 35,4 Millionen Franken. Das ist deutlich mehr als die Swisscom bisher berappt hat. Gezeigt werden alle EVZ-Spiele auf dem Kanal von My Sports Pro. Das ist der neue Sportsender der Kabelnetzbranche. Derzeit haben 16 Kabelnetzbetreiber der Quickline-Gruppe mit UPC Verträge abgeschlossen und tragen auch die Kosten für die Übertragungsrechte mit. Unter diesen befindet sich auch die WWZ Telekom. Sie ist der grösste Kabelnetzbetreiber der Zentralschweiz. Die WWZ deckt bis auf Baar alle Zuger Gemeinden ab. Der Kabelanschluss im WWZ-Netz kostet pro Monat 29.90 Franken. Darin enthalten ist ein TV-Basisangebot, darunter auch der Free-TV-Kanal von My Sports. Auf diesem soll pro Woche ein Eishockeyspiel übertragen werden. Wer sichergehen will, dass er kein EVZ-Spiel verpasst, muss sich jedoch My Sports Pro aufschalten lassen. Kostenpunkt pro Monat: 25 Franken. Im Paket dabei sind noch weitere acht TV-Sender.

Wie Thomas Reber, Leiter der WWZ Telekom, sagt, können Kunden, die jetzt bestellen, das «Eishockey-Total-Paket» anfordern und bis Ende Oktober gratis das Angebot nutzen. Wer noch keine Smartcard hat, muss noch einmal 99 Franken für eine solche bezahlen. Nur so kann My Sports Pro genutzt werden. Reber sagt, dass die Werbekampagne in den nächsten Tagen gestartet werde.

In Baar ist alles ein wenig anders

Da ist Databaar schon viel weiter. An der Nordstrasse bewirbt der Baarer Kabelnetzbetreiber den neuen Sportkanal. Wie andere Suissedigital-Mitglieder bezieht Databaar das TV-Signal bei UPC. Wer in Baar wohnt, hat dabei Glück. Thomas Flückiger, Leiter von Databaar, sagt: «Der digitale Kabelanschluss kostet in Baar 27.50 Franken pro Monat. Für den Empfang von My Sports Pro braucht es keine zusätzliche Smartcard. Diese steht in Baar schon mit der Nutzung des Grundpaketes kostenlos zur Verfügung. Deshalb ist die Aufschaltung des neuen Sportpaketes einfach.» In Baar gibt es wie in Zug auch das Total-Sportpaket für 25 Franken. Flückiger erwähnt aber noch eine andere Variante: «Wer nur My Sports Pro schauen möchte, der kann dies im ersten Jahr für bereits 14 Franken pro Monat tun.» Somit kommen Baarer EVZ-Fans derzeit am billigsten zum Genuss der Spiele ihrer Lieblinge. Für Swisscom-Kunden sieht es hingegen düster aus. Eine Klage der Swisscom ist bei der Wettbewerbskommission hängig. Sie verlangt, dass UPC der Swisscom ihr Signal von My Sports sendet. Ihr Entscheid in der Sache steht noch aus. (mo)

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