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SWISSINT: Einblicke in die Friedensförderung

Länder mit Konflikten gibt es viele auf der Welt. Die Schweizer Armee engagiert sich aus diesem Grund zur Linderung von Not im Ausland.
Ein Liaison and Monitoring Team (LMT) ist im Kosovo im Einsatz. (Bild: pd)

Ein Liaison and Monitoring Team (LMT) ist im Kosovo im Einsatz. (Bild: pd)

Verantwortlich für die Umsetzung des im Militärgesetz festgeschriebenen Armeeauftrags Friedensförderung ist das Kompetenzzentrum Swissint in Stans. Die Verantwortlichkeit umfasst die Rekrutierung und Ausrüstung, die einsatzbezogene Ausbildung, die anschliessende nationale Führung während des Einsatzes sowie auch deren Auswertung. Weltweit benden sich derzeit rund 300 Schweizer Soldatinnen und Soldaten in verschiedenen Funktionen im Einsatz.

Seit 63 Jahren auf der ganzen Welt aktiv

Die Geburtsstunde der schweizerischen militärischen Friedensförderung liegt im Jahr 1953. Damals entsandte der Bundesrat 146 bewaffnete Armeeangehörige nach Korea. Heute sind noch fünf Ofziere in der neutralen Überwachungskommission an der innerkoreanischen Demarkationslinie im Einsatz. Seither haben sich schon über 10 000 Militärangehörige, davon 740 Frauen, für den Frieden eingesetzt. Im Rahmen von UNO-Missionen waren medizinische Detachemente in Namibia und in der Westsahara stationiert sowie unbewaffnete Militärbeobachter in Europa, Asien und Afrika.

Von «Gelbmützen» und der Swisscoy

Zu Gunsten der OSZE leisteten in Bosnien-Herzegowina von 1996 bis 2000 gleichzeitig bis zu 55 Schweizer, besser bekannt als «Gelbmützen », logistische Unterstützung. Heute stehen neben den Militärbeobachtern auch Verbindungsof ziere und Militärberater sowie Stabsofziere im Nahen Osten, der Demokratischen Republik Kongo, im Südsudan, in Mali, Kaschmir und der Westsahara im friedensfördernden Einsatz. Die Swisscoy im Kosovo ist das bislang grösste Engagement der Schweizer Armee im Rahmen der Friedensförderung. Seit dem Jahr 1999 sind pro Kontingent heute bis zu 235 Soldaten zu Gunsten der Kosovo Force (KFOR) im Dienst.

Erfahrene Soldaten geben gerne Auskunft

Am Stand an der Zuger Messe ermöglichen Swissint- Vertreter Einblicke in die vielfältigen Aufgaben der Friedensförderung. Zu besichtigen sind Original-Ausrüstungsgegenstände aus den Einsatzgebieten. Am Foto-Point können sich die Besucher zudem als UNO-Militärbeobachter fotograeren lassen. Informative Filmvorführungen und interessante Gespräche mit Soldaten mit grosser Einsatzerfahrung ergänzen die Aktivitäten.


INFO: Sonderschau «Swissint – das Kompetenzzentrum der Armee für Auslandeinsätze», Swissint: Halle A3, Stand A3.55

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