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SWISSLOS-VERWENDUNG: Die Zuger Sportvereine können sich freuen

Es gibt mehr Sporttoto-Gelder für die Sportförderung: Zuger Sportvereine erhalten in Zukunft mehr Beiträge aus dem Swisslos-Sportfonds. Obwohl eigentlich nicht mehr Geld zur Verfügung steht.
Für den Breiten- und den Spitzensport gibt es mehr Förderbeiträge: Im Bild bejubeln die Streethockeyaner Oberwil Rebells ihren Schweizer Meistertitel 2014. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Für den Breiten- und den Spitzensport gibt es mehr Förderbeiträge: Im Bild bejubeln die Streethockeyaner Oberwil Rebells ihren Schweizer Meistertitel 2014. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Die Zuger Sportvereine kommen ab sofort in den Genuss von zusätzlichen Mitteln aus dem Swisslos-Sportfonds des Kantons Zug. Dies, obwohl insgesamt nicht mehr Mittel zur Verfügung stehen, wie Cordula Ventura, Leiterin des Zuger kantonalen Sportamts, erklärt. Zwar wird der Zuger Sportfonds unverändert mit rund 6,5 Millionen Franken jährlich aus der nationalen Gewinnverteilung von Swisslos gefüttert. Hintergrund der Mehrleistung ist jedoch, dass über mehrere Jahre hinweg die geäufneten Reserven von rund drei Millionen Franken abgebaut werden sollen. Gemäss Cordula Ventura ist so die Finanzierung der neu beschlossenen Beitragshöhen bis ins Jahr 2023 gesichert, vielleicht sogar länger.

Neu sind es eine Million

Es wird mehr Geld für den Zuger Breiten- und den Spitzensport geben. Dabei werden bereits dieses Jahr statt wie bisher 850'000 neu rund eine Million Franken ausgeschüttet. Beiträge gibt es für das Engagement und an die Infrastruktur von Sportvereinen. Nicht berücksichtigt werden Investitionen von Kanton oder Gemeinden.

  • Neu ist insbesondere folgendes:
  • Jugendlager der Zuger Sportvereine von mindestens drei Tagen Dauer erhalten statt zwanzig Franken neu fünfzig Franken pro Teilnehmerin oder Teilnehmer, die jünger sind als 20-jährig.
  • Zuger Sportvereine und -verbände können für die Aus- und Weiterbildung ihrer Kader (Vorstandsmitglieder, Trainer, Schiedsrichter etc.) einen Maximalbeitrag von 6000 Franken pro Jahr erhalten (20 Prozent der ausgewiesenen Kosten), falls diese Ausbildung von keinem anderen Sportförderer (BASPO, Swiss Olympic, Sporthilfe, nationaler Verband) mitfinanziert oder organisiert wird.
  • Für ihre Teilnahme an internationalen Wettkämpfen können Vereine und Verbände Beiträge von maximal 10'000 Franken pro Jahr beantragen.
  • Infrastrukturprojekte können statt wie bisher mit maximal 50'000 Franken neu mit maximal 250'000 Franken unterstützt werden. Ein Verein inklusive all seiner Sektionen und Untervereinen kann innerhalb von fünf Jahren für alle seine Infrastrukturgesuche maximal 250 000 Franken erhalten.
  • Verbände erhalten neu Beiträge für ihre Zuger Topsportlerinnen und -sportler, welche regelmässig in verbandseigenen Leistungszentren trainieren.
  • Neu können Athletinnen und Athleten für die sportspezifische Aus- und Weiterbildung einen Maximalbeitrag von 3000 Franken erhalten (maximal 20 Prozent der ausgewiesenen Kosten), falls sie sich mit einer Swiss Olympic Card und sehr guten Resultaten für eine Teilnahme an Olympia, WM, EM und Schweizermeisterschaften qualifizierten.
  • Einzelsportler können für ihre Teilnahme an internationalen Wettkämpfen Beiträge von maximal 3000 Franken pro Jahr beantragen, falls sie Mitglied eines Nationalkaders sind.

Mehr Geld für Sportfeste

Für Grossanlässe mit hoher Attraktivität für die Zuger Bevölkerung legt der Regierungsrat eigene Bemessungskriterien für die Ausrichtung eines Beitrags fest. Die Sportkommission kürt zudem jeweils für zwei Jahre maximal zehn traditionell verankerte Zuger Sportveranstaltungen von gesellschaftspolitischer Bedeutung zu «Top Sportevent Zug». Die so ausgezeichneten Sportanlässe werden – zusätzlich zum bisherigen Beitrag – mit maximal 5000 Franken unterstützt.

Die Sportkommission nominiert, der Regierungsrat wählt jährlich die Zuger Sportlerin, den Zuger Sportler oder die Zuger Mannschaft des Jahres. Das Sportamt organisiert dazu die Anerkennungsfeier «Zuger Sportnacht».

pd/cv

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